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Müder Uliczka siegt in der Sonne

Fischhallen-Lauf Müder Uliczka siegt in der Sonne

„Sag mal, wie machst du das eigentlich immer mit dem Wetter?“ war wohl eine der häufigsten Fragen, die Fischhallen-Lauf-Organisator Jens Meier am Sonntag zu hören bekam. Angesichts des strahlenden Sonnenscheins und eines ausgebuchten Laufs nahm Meier das mit einem verschmitzten Lächeln zur Kenntnis.

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Vor dem Zieleinlauf noch schnell mit Organisator Jens Meier abgeklatscht: Steffen Uliczka siegte beim Hauptlauf trotz müder Beine.

Quelle: Jennifer Zornig

Kiel. Meiers Freude über das jahrmarktmäßige Treiben auf dem Rohdehoffplatz, dem Dreh- und Angelpunkt der mehr als 1300 Läufer starken Veranstaltung, war nicht zu übersehen. Prominentester Sportler und zugleich Sieger des 10-km-Hauptlaufs war wie schon im vergangenen Jahr Olympiateilnehmer Steffen Uliczka.

Fast hätte der schleswig-holsteinische Vorzeigeläufer seinen Start abgesagt, denn die Beine waren vom Doppeleinsatz am Vortag beim Lauf zwischen den Meeren schon ganz schön platt. Da das Kommen allerdings bereits angekündigt war sowie die Stimmung und Strecke ihn im letzten Jahr sehr begeistert hatten, stand der ehemalige Hindernisläufer um 10 Uhr dann doch wieder an der Startlinie.

Steffen Uliczka: In 34:24 Minuten zum Ziel

Ein relativ verhaltenes Anfangstempo ließ ihn nach dem Start sogar bis Kilometer drei in den Genuss von mitlaufender Gesellschaft kommen, ehe der Kieler sich alleine in Richtung Fischhalle aufmachte und schlussendlich nach 34:24 Minuten erschöpft das Ziel erreichte. „Das Wochenende war insgesamt irgendwie härter als ein Marathon“, musste Uliczka danach zugeben, freute sich aber zugleich über die große Aufmerksamkeit seiner Mitstreiter, die ihn auf der Wendepunktstrecke noch auf dem Hinweg befindend aufmunternd anfeuerten.

Bunt gemischt waren hingegen auf beiden Strecken die Podestplätze der weiblichen Konkurrenz. Während Strahlefrau Jessika Ehlers in diesem Jahr scheinbar mühelos von Sieg zu Sieg läuft und dies in 38:15 Minuten mit neuer 10-km-Bestzeit erneut unter Beweis stellte, musste sich Vorjahressiegerin Sarah Dohse auf der halben Distanz hartnäckiger Konkurrenz erweisen. Im Ziel trennten die Neutriathletin Dohse und Tennisspielerin Nele Wellbrock lediglich 17 Sekunden.

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