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Stelldichein der Tennis-Stars von morgen

Future-Turnier in Kaltenkirchen Stelldichein der Tennis-Stars von morgen

Sechs Monate Planungszeit, knapp 1500 ehrenamtliche Arbeitsstunden sowie jede Menge Kraft und Nerven haben die Organisatoren die Vorbereitung des Kaltenkirchener Future-Turniers gekostet. Ab jetzt muss alles sitzen beim neuen Tennis-Höhepunkt im Norden.

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Carolin Schmidt vom TC RW Wahlstedt startet in Kaltenkirchen mit einer Wildcard vom schleswig-holsteinischen Tennisverband.

Quelle: Jörn Boller

Kaltenkirchen. Bis zum 26. Juni geht es für die möglichen Stars von morgen um Weltranglistenpunkte und knapp 18000 Euro Preisgeld. Austragungsort ist ab Sonnabend die Tennis-Anlage des TC an der Schirnau.

Dank der Kooperation von sieben Landesverbänden kommen die norddeutschen Tennisfans beim ITF „Future Nord“ eine Woche lang in den Genuss hochklassigen Tennissports. „Wir freuen uns, diese Lücke in der deutschen Tennislandschaft schließen zu können. Nach dem Turnier in Braunschweig kam im Norden seit Jahrzehnten nichts Ähnliches mehr“, kommentiert Thomas Chiandone, der Geschäftsführer des schleswig-holsteinischen Tennisverbandes, das neue internationale Sandplatzturnier.

Katharina Lehnert und Kevin Krawietz als Favoriten

Sportlich dürften zunächst Katharina Lehnert und Kevin Krawietz (24) den Ton angeben. Karwietz, der für den TC Großhesselohe startet, ist im Herrenhauptfeld an Position eins gesetzt. Lehnert führt die Damen-Konkurrenz an. Die Tochter eines deutschen Vaters und einer philippinischen Mutter spielt seit dem vergangenem Jahr für die Fed-Cup-Mannschaft der Asiaten. Die 22-Jährige steht in der Weltrangliste derzeit auf Rang 434 und gewann 2012 in Braunschweig ihren ersten Einzeltitel. Als härteste Konkurrentin auf die zwölf Weltranglistenpunkte und 1568 Euro Preisgeld gilt Julia Wachaczyk. Die Münsteranerin triumphierte in diesem Jahr bereits bei einem ITF-Sandplatzturnier.

Aus schleswig-holsteinischer Sicht liegen die Hoffnungen auf einem Duo des TC Rot-Weiß Wahlstedt. Im Damen-Hauptfeld greift die 19-jährige Amelie Intert nach längerer Verletzungspause wieder ins Turniergeschehen ein. Ihr Vereinskamerad George von Massow will sich bei den Herren so teuer wie möglich verkaufen. Massow siegte kürzlich bei den Verbandsmeisterschaften Schleswig-Holstein/Hamburg und blickt zudem auf zwei ITF-Turniererfolge im Einzel zurück. Der Schleswig-Holsteiner ist einer von fünf Deutschen, der direkt im Hauptfeld startet. Als Mitfavoriten auf 18 Weltranglistenpunkte und 1440 Euro Preisgeld gehen Yannick Maden (TEC Waldau Stuttgart) und der Franzose Benjamin Bonzi in das Turnier.

Die Herren starten mit einem 64er-Feld und die Damen mit einem 48er-Feld. Im 32er-Hauptfeld stehen bereits die in der Weltrangliste 20 bestplatzierten Spieler. Acht Spieler in beiden Feldern müssen sich an diesem Wochenende noch qualifizieren. Vier Spieler haben sich beim Wildcardturnier vergangene Woche in Hannover ihren Hauptfeldstart erkämpft. Leonard von Hindte (TC RW Wahlstedt), Felix Rauch (Lehrter SV), Janna Hildebrand (THC von Horn und Hamm) sowie Vivienne Kulicke (Großflottbeker THGC) sicherten sich ihre Teilnahme. Außerdem vergab der schleswig-holsteinische Tennisverband zwei weitere Wildcards an Carolin Schmidt (TC RW Wahlstedt) und Björn Petersen vom SV Louisenlund.

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