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U23-Weltmeister zeigt im Sprint das Hinterrad

„Giro Nortorf“ U23-Weltmeister zeigt im Sprint das Hinterrad

Die dänischen Nachbarn konnten die wichtigsten Rennen des 8. „Giro Nortorf“ für sich entscheiden und stellten mit dem amtierenden U23-Zeitfahr-Weltmeister Mads Würtz Schmidt unter anderem auch den Sieger des Hauptrennens.

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Mit Mads Würtz Schmidt entschied der amtierende U 23-Zeitfahr-Weltmeister den 8. Giro Nortorf für sich.

Quelle: Jürgen Griese

Nortorf. Gegen die dänische Übermacht war auch in diesem Jahr kein Kraut gewachsen: In Abwesenheit einer im Vorjahr noch stark vertretenen, diesmal aber aufgrund von Terminüberschneidungen verhinderten niederländischen Delegation, entschieden die Radsportler aus dem nördlichen Nachbarland die wichtigsten Rennen des 8. „Giro Nortorf“ für sich und stellten mit dem amtierenden U23-Zeitfahr-Weltmeister Mads Würtz Schmidt unter anderem auch den Sieger des Hauptrennens.

Nach einem über 115,2 Kilometer führenden und aufgrund eines kräftigen und eiskalten Windes schweren Rennens bog das Feld der Eliteklasse Männer KT und A/B nahezu geschlossen auf die Zielgerade in der Itzehoer Straße ein. Vorn lag das stark besetzte dänische Team Trefor, angeführt von Schmidt. „Eigentlich wolle ich nur den Sprint für meinen Teamkameraden Andreas Jeppsen anfahren, doch als der nicht neben mir auftauchte, habe ich das Ding selbst eingefahren“, erklärte der sympathische Däne später, dass mannschaftsintern eigentlich ein ganz anderes Finish abgesprochen gewesen war. Doch so ließ sich der 24-Jährige nicht lange bitten und gewann den Sprint schließlich nach 2:31:32 Stunden und einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 45,61 km/h vor seinen Landsleuten Erik Lahm (Bornholm) und Jeppsen.

 Das Rennen der Männerklasse B/C wurde von einem schweren Sturz überschattet, der sich bereits in der dritten von zehn Runden ereignete und sogar den Einsatz eines Rettungshubschraubers notwendig machte. „Das waren bestimmt 15 Fahrer, die da zusammen geknallt sind“, beschrieb der Kieler Fynn Brestel die Situation, die sich unmittelbar vor ihm ereignet hatte, aus der er aber nur mit leichten Blessuren hervorgegangen war. Nachdem das Rennen kurzfristig unterbrochen worden war, dann aber fortgesetzt werden konnte, siegte der Däne Matias Christiansen (Slagelse) vor Manuel Kirfel (Bürstner-Dümo) und Yannick Winkelmann (Gütersloh), der das erst anderthalb Minuten nach den beiden folgende Hauptfeld über den Zielstrich führte.

 „Das waren spannende Rennen, in denen die Dänen wieder mächtig am Horn gezogen haben“, fasste Organisator Bernd Schmidt den 8. Giro Nortorf zusammen. Den von Nortorfs Bürgermeister Horst Krebs gestifteten „Preis des Bürgermeisters“ für die erfolgreichste Mannschaft nahm übrigens auch ein dänisches Team mit auf die Heimreise: Das Team Almeborg-Bornholm vollbrachte das Kunststück, im Hauptrennen der Klasse KT und A/B gleich acht Fahrer unter den ersten 20 zu platzieren. Freude bereitete – wie schon am Vortag beim Rennen „Rund um Ascheffel“ der frühere Kattenberger und jetzt für das Team elektroland24 fahrende Adrian Rips. Seinen zehnten Platz in Ascheffel bestätigte in Nortorf mit Rang zwölf.

Von Jürgen Griese

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