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Drucksituation in Personalunion

HSV-Coach Peter Knäbel Drucksituation in Personalunion

Peter Knäbel gibt in Leverkusen seinen Einstand als HSV-Trainer. Der 48-Jährige ist bis Saisonende bei den abstiegsbedrohten Hanseaten Sportdirektor und Chefcoach in Personalunion. Seine erste wichtige Entscheidung: René Adler kehrt als Nummer 1 ins HSV-Tor zurück.

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Steht als Chefcoach und Sportdirektor gewaltig unter Druck: HSV-Allesmacher Peter Knäbel.

Quelle: dpa/Axel Heimken

Leverkusen. Erstmals mit Peter Knäbel als verantwortlichem Trainer auf der Bank tritt der Hamburger SV am Sonnabend zum schweren Gastspiel bei Bayer Leverkusen an. „Ich freue mich, dass ich dann den besten Blick auf das Spielfeld haben werde“, meinte Knäbel, der beim abstiegsbedrohten norddeutschen Fußball-Bundesligisten bis zum Saisonende Sportdirektor und Chefcoach in Personalunion ist.

Nach der Freistellung des Trainerteams um Josef Zinnbauer wird Knäbel von Co-Trainer Peter Hermann unterstützt. Der frühere Leverkusener, den Bayers langjähriger Manager Reiner Calmund als „besten Co-Trainer der Liga“ bezeichnet, unterschrieb für die letzten acht Punktspiele.

Knäbel kündigt "Härtefälle" an

Der Neu-Coach kann in Leverkusen personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Außer Nationalspieler Marcell Jansen (Aufbautraining nach einem Muskelfaserriss) und dem gesperrten brasilianischen Innenverteidiger Cléber sind alle Profis einsatzbereit. Was die Besetzung des Kaders angehe, werde es „einige Härtefälle“ geben, kündigte Knäbel an.

In der Torwartfrage hat sich der 48-Jährige aber schon festgelegt: In Leverkusen wird Ex-Nationalkeeper René Adler zwischen den HSV-Pfosten stehen. Der wegen Formschwäche und einer Verletzung seit Spätsommer zur Nummer 2 degradierte Adler habe sich „seinen Einsatz verdient“, betonte Knäbel, der sich damit gegen Jaroslav Drobny entschied. Der Tscheche hatte Adler seit dem dritten Spieltag gut vertreten, aber am am 14. März in Hoffenheim die Rote Karte gesehen. Adler nutzte die sich bietende Chance und ist nun vorerst wieder die Nummer 1. Sein Comeback feiert der 30-Jährige nun ausgerechnet bei seinem Ex-Club Leverkusen, für den er im Oberhaus von 2003 bis 2012 gespielt hat.

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Foto: Hat sich seinen Einsatz laut HSV-Trainer Peter Knäbel "verdient": Ex-Nationaltorwart René Adler.

Neuer Trainer, neue Chance: Peter Knäbel vom Hamburger SV hat sich in der Torwartfrage festgelegt. Ex-Nationalkeeper René Adler wird beim Gastspiel in der Fußball-Bundesliga am Samstag bei seinem Ex-Club Bayer Leverkusen zwischen den HSV-Pfosten stehen.

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