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Hamburg-Triathlon im Zeichen von Olympia

Ulf Kämpfer sagt Start ab Hamburg-Triathlon im Zeichen von Olympia

Es ist die größte Triathlon-Veranstaltung weltweit: 10500 Teilnehmer und 300000 Zuschauern am Sonnabend und Sonntag rund um die Binnenalster und den Rathausmarkt. Mit dem Spektakel will die Hansestadt auch Werbung für seine Olympia-Bewerbung machen.

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Der Triathlet Steffen Justus (l-r), der Vorstandsvorsitzende von Hamburg Wasser Michael Beckereit, die Triathletin Rebecca Robisch, Innensenator Michael Neumann (SPD), der Triathlet Gregor Buchholz und der Geschäftsführer der Firma Upsolut (Organisator des Hamburg Triathlons), Christian Toetzke präsentieren das neue Logo der Veranstaltung.

Quelle: Axel Heimken (dpa)

Hamburg/Kiel. Mit der Triathlon-WM in Hamburg soll die Bewerbung der Hansestadt für die Olympischen Spiele 2024 weiteren Schwung bekommen. Die Veranstaltung am Sonnabend und Sonntag rund um die Binnenalster und dem Rathausmarkt wurde daher einmalig in „Feuer und Flamme World Triathlon Hamburg“ umgenannt. Zu Gast wird auch die Präsidentin des Triathlon-Weltverbandes ITU, Marisol Casado, sein. Die Spanierin ist auch Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee IOC.

Mit 10500 Teilnehmern ist das Spektakel der größte Triathlon-Event in der Welt. Rund 300 000 Zuschauer werden an beiden Tagen insgesamt erwartet.

Im Mittelpunkt stehen die Profi-Rennen am Samstag über die Sprintdistanz von 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und 5 Kilometern laufen. Die Frauen starten um 15.45 Uhr, die Männer um 17.45 Uhr. Hamburg ist die siebte von zehn Station der WM-Serie. Favoriten sind Weltmeisterin Gwen Jorgensen aus den USA und WM-Titelverteidiger Javier Gomez aus Spanien. Beide führen auch die Gesamtwertungen an.

Bundestrainer Dan Lorang hat „zwei, drei Top-Ten-Platzierungen“ als Ziel für die deutschen Triathleten genannt. Hoffnungen setzt er bei den Männern auf die Saarbrücker Gregor Buchholz und Steffen Justus sowie Justus Nieschlag aus Lehrte. Bei den Frauen werden Anne Haug, Sophia Saller und Rebecca Robisch die besten Chancen auf einen vorderen Platz eingeräumt. Die Rennen sind auch die Generalprobe für die Olympia-Qualifikationen am 2. August in Rio de Janeiro.

Die Veranstaltung wird am Sonntag mit der Team-WM abgeschlossen. Start ist um 16.45 Uhr. Großbritannien ist Titelverteidiger, muss allerdings auf die verletzten Olympiasieger Alistair Brownlee und dessen Bruder Jonathan verzichten. Die jeweils zwei Frauen und Männer der deutschen Staffel werden nach den Rennen am Samstag benannt. Ein deutsches Quartett um 2008-Olympiasieger Jan Frodeno hatte 2013 in der Hansestadt den Titel geholt. Die Mixed-Staffel soll 2020 zum olympischen Programm gehören.

Prominente Teilnehmer gibt es am Sonnabend (12.30 Uhr) im Jedermann-Wettbewerb über 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Hamburgs Sportsenator Michael Neumann bildet mit der dreimaligen Schwimm-Paralympicssiegerin Kirsten Bruhn und der Kieler Seglerin Nadine Stegenwalner die „Die gibt's nur einmal“-Staffel. Dabei wird Neumann die Radstrecke übernehmen.

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer aus der Hamburger Olympia-Partnerstadt Kiel musste seinen Start absagen und wird beim Laufen von Nadine Stegenwalner ersetzt. Auch Ironman-Europameister Frodeno wird in einem Staffel-Team starten.

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