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Trainingslager in Malente

Hamburger SV Trainingslager in Malente

Der HSV bezieht vor dem Bundesliga-Saisonfinale gegen Schalke 04 ein Trainingslager in Malente. Trainer Labbadia will noch einmal alle Kräfte bündeln, um den ersten Abstieg in die 2. Liga zu vermeiden. Profi Kacar richtete unterdessen einen Appell an das gesamte Team.

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Der HSV muss im Moment hart kämpfen.

Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Malente. Der Hamburger SV hat auf den tiefen Sturz auf Abstiegsrang 17 reagiert und bündelt vor dem Saisonfinale der Fußball-Bundesliga noch einmal alle Kräfte. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia wird von Mittwoch bis Freitag ein Trainingslager im Uwe-Seeler-Fußballpark in Malente beziehen, um sich auf das wichtige Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr) vorzubereiten. Das Training soll an allen drei Tagen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, teilte der HSV dazu mit.

„Ab jetzt zählt nur noch der kommende Samstag“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer angesichts der brenzligen sportlichen Situation seines HSV. Der Tabellenvorletzte kann nur mit einem Sieg über „Königsblau“ seine Chance auf den Klassenverbleib wahren. Zudem ist der bisher noch nie aus der 1. Liga abgestiegene Traditionsclub auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen.

Damit ein Jahr nach der glücklich überstandenen Relegation gegen Greuther Fürth (0:0/1:1) erneut die sportliche Rettung glückt, hat Gojko Kacar einen Appell an das gesamte HSV-Team gerichtet. „Wir als Mannschaft sind in der Pflicht. Oft wurden hier die Trainer gewechselt, die Ergebnisse sind die gleichen geblieben. Wir können uns nicht immer auf andere verlassen. Wir müssen es selbst lösen“, sagte der unter Labbadia erstarkte Mittelfeldakteur dem „Kicker“ (Montag). Und verbreitete Zuversicht: „Es ist noch nicht vorbei. Wir müssen unser Endspiel gegen Schalke gewinnen. Dann bin ich sicher, dass wir noch eine Chance bekommen.“

Sich und seiner Mannschaft, die nach sieben Punkten aus drei Partien am Samstag in Stuttgart eine 1:2-Pleite hinnehmen musste, stellte der Serbe ein schlechtes Zeugnis aus. „Der Kopf ist unser Problem. Schon das Freiburg-Spiel (1:1) war deutlich schlechter als die Partien davor, in Stuttgart haben nur alle gehofft, dass jemand hilft, keiner hat Verantwortung übernommen“, räumte er selbstkritisch ein.

Dass die HSV-Akteure unter großem Druck stehen, dürfe keine Ausrede sein, meinte der 28-Jährige. „Wir müssen mit Druck umgehen können, wir sind keine Kinder. Entscheidend ist, wir müssen gegen Schalke mehr Willen zeigen. Denn Stuttgart wollte am Samstag mehr als wir.“

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