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Mäzen Rudolph will HSV-Handballern helfen

Insolvenz Mäzen Rudolph will HSV-Handballern helfen

Mäzen und Hauptsponsor Andreas Rudolph ist bereit, Handball-Bundesligist HSV Hamburg trotz Insolvenz zu unterstützen. „Ich würde eine größere Summe investieren – aber nur dann, wenn ich nicht mehr die Hauptperson im Verein bin und sich andere Unterstützer ebenfalls beteiligen“, sagte der Unternehmer.

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Will den HSV Handball nicht mehr alleine tragen: Mäzen Andreas Rudolph (oben).

Quelle: Christian Charisius/dpa

Hamburg. Mit diesen Aussagen zitierte das „Hamburger Abendblatt“ den Hauptstponsoren am Sonnabend. Rudolph stellte eine dramatische wirtschaftliche Lage des Champions-League-Gewinners von 2013 dar: „Jeden Monat stehen rund 100 000 Euro an Einnahmen rund 400 000 Euro an Ausgaben gegenüber.“ Der 60 Jahre alte Unternehmer klagte über mangelnde Unterstützung durch Sponsoren und Stadt.

Abzug von bis zu zwölf Punkten ist möglich

Geschäftsführer Christian Fitzek stellte vor wenigen Tagen beim Amtsgericht einen Antrag auf Insolvenz. Der vorläufige Insolvenzverwalter Gideon Böhm prüft derzeit sämtliche Unterlagen und will bis Ende Januar ein „tragfähiges Sanierungskonzept“ erstellen. Der Spielbetrieb werde aufrechterhalten, sagte Böhm.

Die Hamburger müssen laut Statuten mit dem Abzug von bis zu zwölf Punkten rechnen. Die Saison darf dennoch zu Ende gespielt werden. Sollte der Club den sportlichen Abstieg vermeiden, darf er nach entsprechender Sanierung die Lizenz für die nächste Bundesliga-Saison beantragen.

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Foto: Blickten auf einer Pressekonferenz nach vorne: Der vorläufige HSV-Insolvenzverwalter Gideon Böhm, (2. v. l.) an der Seite von Christian Fitzek (2.v.r.), Geschäftsführer HSV-Handball, den Spielern Pascal Hens (li.) und Torwart Johannes Bitter (re.), und Minou Tikrani, Sprecherin des Insolvenzverwalters.

Der vorläufige HSV-Insolvenzverwalter sieht Chancen für den angeschlagenen HSV. Die Spieler geben sich kämpferisch und wollen dem Verein die Treue halten. Es fließt auch wieder Geld.

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