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Auf ins Abenteuer Regionalliga

KTB-Basketballer Auf ins Abenteuer Regionalliga

Der Aufstieg in die Regionalliga ändert alles. Sportliches Neuland wollen die Basketballer vom Kieler Turnerbund zur anstehenden Saison betreten – und längst hat sich das berühmte Kribbeln eingestellt.

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Diese Sharks gehen in die Regionalligasaison: Oben von links: Felix Gyamfi, Semih Arslan, Simon Weinberg, Patrick Martin, Konstantin Stamm, Paul Meyer. Unten von links: Yannick Pahl, Mark Sattelkau, Axel Doerenberg, Christian Gutjahr, Benedikt Möller, Jan Witt, Yana Pohlmann (Co-Coach). Es fehlen: Moritz Jänicke, Marvin Arfanyibo, Thore Christiansen, Thomas Westphal und Trainer Michael Pahl.

Quelle: Gyamfi

Kiel. Nach jahrelangem Herumdümpeln in der Oberliga ließ das Trainerduo Michael Pahl/Yana Pohlmann in der abgelaufenen Serie bis dato gänzlich unbekannte Sharks von der Leine. Im Rekordtempo trug eine veränderte Teamführung Früchte. Anfangssiege förderten das Selbstbewusstsein, und endlich konnten die Kieler ihre Gegner mit anhaltendem Biss und Stehvermögen beeindrucken. Das Ergebnis ist bekannt: Mit unerwartet souveränem Durchmarsch schnappte sich der KTB den OL-Titel und setzt sich zur Serie 2016/17 neue Ziele.

Es war insbesondere der Glaube an das vorhandene basketballerische Potenzial, das den Umschwung einleitete. Das Trainertandem redete unermüdlich die Qualitäten der Akteure stark, vermittelte zudem immenses Vertrauen und ging auch mit Fehlern im moderatem Ton um. Nach der Leistungsexplosion darf man gespannt sein, ob die Haie künftig auch ungleich höheren Anforderungen in der 2. Regionalliga genügen.

Team wollte unbedingt aufsteigen

„Wir treffen mit einer Ausnahme auf erfahrene Regionalligateams, die alle mehrere Jahre Erfahrung in der Klasse haben. Hier gilt es, unseren Platz zu finden und zu behaupten“, sagt Coach Michael Pahl. Dass damit zwangsläufig intensivere Trainingseinheiten verbunden sind, ist allen Beteiligten klar. „Die Herausforderungen sind wesentlich höher. Das gilt nicht nur für den spielerischen, sondern vielmehr noch für den physischen und psychischen Bereich. Wir wissen, dass jeder an sich arbeiten muss“, warnt Pahl.

Dem Meister-Kader war der Aufstieg jedoch nicht auszureden. Intern wurde die sportliche Ausrichtung heiß diskutiert – und die Mannschaft wollte unbedingt hoch. Nach dem Oberliga-Einerlei locken zudem andere Reiserouten und unbekannte Liga-Konkurrenz.

Saisonbeginn am 8. Oktober

Vier Abgängen stehen bisher drei Neuzugänge gegenüber. Besonders schmerzhaft sind die Verluste der langjährigen Stützen Jan-Ove Erichsen und Niclas Meinke. Noch könnte der KTB frisches Blut vertragen, namhafteste Neuverpflichtung ist bisher Jan Witt, der aus seiner Zeit in Rendsburg und Einfeld Regionalliga-Erfahrung mitbringt. Da die Mannschaft unter den Körben noch einige Hünen vertragen könnte, wären gerade Centerspieler im Team willkommen. Vielleicht tut sich an der Uni noch was, „wir hoffen auf Verstärkungen von auswärtigen Spielern zum Semesterbeginn“, zieht man bei den Sharks auch Last-Minute-Lösungen in Betracht.

Auf der faulen Haut lagen die KTB-Cracks in der Zwischenzeit nicht, gerade in Sachen Fitness- und Athletiktraining wurden die Zügel merklich angezogen. An den Feinschliff geht es in den kommenden Wochen. Erst am 8. Oktober greift der Neuling mit dem Heimspiel gegen SC Wedel II ins Regionalliga-Geschehen ein.

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Ein Artikel von
Jürgen Schinke
Sportredaktion

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