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Nur Fliegen ist schöner

Katamarane auf der Förde Nur Fliegen ist schöner

Fliegende Katamarane mitten in der Stadt – die Red Bull Foiling Generation gastiert am Wochenende in Kiel. Heute beginnen die 16 Zweiercrews mit dem Training, von Freitag bis Sonntag finden dann die Matchraces statt. Der Sieger qualifiziert sich für das Weltfinale in den USA.

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Roman Hagara (li.) und Hans-Peter Steinacher zeigten am Dienstag das Potenzial der Katamarane vom Typ "Flying Phantom".

Quelle: Christan Beeck

Kiel.  21 Teams aus ganz Deutschland hatten sich um einen Startplatz beim Großevent beworben, ein Gremium aus Kieler Yacht-Club (KYC) und Red Bull wählte 16 davon im Alter zwischen 16 und 20 Jahren aus. „Die Segler mit der meisten Erfahrung in Skiff- und Multihullklassen haben sich durchgesetzt“, erklärte Dirk Ramhorst, Regatta Chairman des KYC. Zwei Teams waren zu jung, der Kieler Nacra17-Steuermann Paul Kohlhoff ein paar Monate zu alt.

 Die Regatta ist in einem Doppel-K.o.-System organisiert, je vier Teams treten in einer Wettfahrt gegeneinander an. Die zwei Bestplatzierten ziehen in die nächste Runde ein, die anderen beiden gehen in die Trostrunde – doch das ist nicht das Ende. Über diese sogenannte „Rapid Charge Round“ können sich die Verlierer noch für das Finale qualifizieren. „Einmal verlieren ist erlaubt, so können wir etwa ein Materialproblem ausgleichen“, sagt Hans-Peter Steinacher. Der Österreicher hat mit seinem Landsmann Roman Hagara die Red Bull Foiling Generation ins Leben gerufen.

 Die zweifachen Olympiasieger im Tornado zeigten am Dienstag auf dem 18-Fuß-Katamaran mit dem 9,60 Meter hohen Mast schon einmal, wie spektakulär die Rennen am Wochenende werden können. „Wir brauchen nur etwa sechs Knoten Wind, um zu foilen“, sagt Hagara. Dann erhebt sich das Boot aus dem Wasser auf die Tragflügel (Foils), erreicht so eine Geschwindigkeit von bis zu 35 Knoten (65 Stundenkilometer). „Es ist nicht ganz einfach, diese Boote zu segeln, aber die jungen Segler lernen sehr schnell“, sagt der Initiator.

 „Das ist nicht nur Show, sondern spektakuläres und professionelles Regattasegeln“, sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, der sich am Dienstag einen ersten Eindruck verschaffte. „Dass so ein Event hier gastiert, zeigt unseren Anspruch auf Kiel Sailing City.“ Veranstalter Kiel Marketing und KYC erwarten 10000 Zuschauer. Seit Montag wird das Race Village auf der Reventlouwiese aufgebaut. Neben einer Tribüne finden Besucher hier Präsentationszelte und Gastronomie-Angebote. Der Besuch des Events ist kostenlos, Parkmöglichkeiten stehen von Freitag bis Sonntag im Parkhaus an der Reventlouallee zur Verfügung.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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Red Bull Foiling Generation
Foto: Alica Stuhlemmer und Tom Heinrich aus Kiel gewannen das erste Rennen bei der Red Bull Foiling Generation in Kiel.

Pünktlich zum Auftakt der Red Bull Foiling Generation brach die Sonne über Kiel durch und brachte Wind mit. Er hob die Nachwuchssegler der 16 Crews am Freitag vor den Augen des Publikums auf der Reventlouwiese auf die Tragflächen der „Flying Phantoms“.

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