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Kein Segeln bei Paralympics 2020

Kritik von Heiko Kröger aus Kiel Kein Segeln bei Paralympics 2020

Die Paralympics 2020 in Tokio finden endgültig ohne Segel-Wettbewerbe statt. Das entschied das Internationale Paralympics Komitee (IPC) am Donnerstag auf seiner Sitzung in Tokio und bestätigte damit einen Beschluss vom Februar dieses Jahres.

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Die Entscheidung sei nicht auf der Basis von Vernunft getroffen worden, sagt Heiko Kröger.

Quelle: pae

Tokio/Kiel. Begründet wurde die Streichung mit mangelnder internationaler Verbreitung. Damit finden die Paralympics in Japan erstmals seit 2000 in Sydney ohne Segeln statt.

In Rio de Janeiro werden im kommenden Jahr Sieger in drei Bootsklassen (2.4mR, Skud, Sonar) ermittelt. Neben Segeln ist auch Fußball für Menschen mit zerebraler Bewegungsstörung (Fußball 7-a-side) gestrichen worden. In Tokio werden damit wie in Rio 22 der maximal 23 möglichen Sportarten ausgetragen, nachdem Taekwondo und Badminton neu ins Programm aufgenommen worden sind.

Beim Deutschen Behindertensportverband (DBS) traf die Entscheidung bezüglich des Segelns auf Kritik. „Nach wie vor finden wir diesen Entschluss mehr als bedauerlich. Gerade Segeln ist eine Sportart, in der behinderte und nicht-behinderte Athleten im Sinne der Inklusion miteinander Sport treiben können“, sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Paralympics-Sieger Heiko Kröger aus Kiel meinte: „Da hat das IPC mit dem Hintern umgestoßen, was wir mit den Händen errichtet haben.“ Die Entscheidung sei nicht auf der Basis von Vernunft getroffen worden. Kröger hat bei den Paralympics Gold und Silber gewonnen.

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