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Kenianer wollen Stundenmarke unterbieten

Leichtathletik Kenianer wollen Stundenmarke unterbieten

Die magische Grenze von einer Stunde soll bei der 18. Auflage des Hamburger Halbmarathons unterboten werden. "Gleich vier Athleten reisen mit Vorleistungen an, die eine Siegerzeit von unter 60 Minuten realistisch erscheinen lassen", sagte Organisator Karsten Schölermann am Dienstag in Hamburg.

Hamburg. Bei den Frauen könnte der Streckenrekord ebenfalls fallen. Das Rennen wird am Sonntag um 10.00 Uhr gestartet. Den Streckenrekord auf der 21,0975 Kilometer langen Distanz hält der Kenianer Gilbert Kipruto Kirwa, der vor drei Jahren nach 1:01:52 Stunden ins Ziel kam. "Das hat uns international sehr viel Aufmerksamkeit gebracht", sagte Schölermann.

Erwartet werden rund 6500 Läufer und Skater - so viele Teilnehmer wie nie zuvor. Zum Kreis der Favoriten auf die 500 Euro Siegprämie und die zusätzlichen 300 Euro für einen Streckenrekord gehören gleich vier Kenianer: Leonard Langat, der als Bestleistung 59:52 Minuten aufweist, sowie dessen Landsleute Joseph Kiprono Kiptum, Jacob Kendagor und Eliud Kiptanui. Zudem nutzt der für den Olympia-Marathon qualifizierte Kanadier Dylan Wykes den Hamburg-Lauf als Vorbereitung für London.

Topfavoritin bei den Frauen ist Caroline Chepkwony aus Kenia, in diesem Jahr weltbeste Athletin über 25 Kilometer. "Wenn das Wetter mitspielt, wird es ein sehr schnelles Rennen geben", sagte Schölermann. Allerdings dürfte der mehrere hundert Meter lange Anstieg vom Hafen hinauf zur Reeperbahn Zeit kosten. Da wollen sich die Veranstalter "in Zukunft Gedanken machen", meinte Schölermann.

dpa

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