21 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Kerber trifft als erstes auf Bertens

French Open Kerber trifft als erstes auf Bertens

Der Start in die French Open könnte für Angelique Kerber knifflig werden. Knapp vier Monate nach ihrem ersten Grand-Slam-Triumph bekam die Australian-Open-Siegerin am Freitag in Paris die Niederländerin Kiki Bertens als erste Gegnerin zugelost.

Voriger Artikel
Laser-Segler Philipp Buhl verpasst WM-Medaille
Nächster Artikel
Julia Görges verpasst das Finale

 Angelique Kerber hat nicht die allerschwersten Lose gezogen bei den French Open.

Quelle: Ettore Ferrari/dpa

Paris. Die 24-Jährige ist zwar nur die Nummer 89 der Tennis-Weltrangliste, lieferte Kerber aber in dieser Saison schon einen harten Kampf. Beim Turnier in Miami gab Bertens im dritten Satz beim Stand von 6:1, 2:6, 0:3 schließlich auf.

Eine andere Warnung für Kerber: Bei den letztjährigen US Open ließ Bertens die hohe Favoritin Serena Williams in der zweiten Runde in New York bis weit in den zweiten Satz hinein zittern. Bertens überzeugte zudem in dieser Woche beim WTA-Turnier in Nürnberg, wo sie im Halbfinale am Freitag gegen Julia Görges antrat.

Görges trifft in Paris, wo von Sonntag an um 32 Millionen Euro gespielt wird, in einem von zwei deutsch-britischen Duellen auf Johanna Konta, Andrea Petkovic bekommt es mit Laura Robson zu tun. „Sie fühlt sich noch nicht so, dass sie Bäume ausreißen kann“, meinte Bundestrainerin Barbara Rittner über Petkovic.

Die um ihre Bestform ringende Sabine Lisicki beginnt gegen eine Qualifikantin. „Wir sind uns in den letzten Wochen wieder nähergekommen“, sagte Rittner. „Ich will ihr das Gefühl geben, dass ich da bin. Sie hat das Tennis, ihr Blick muss nach vorne gehen.“

Für Aufsteigerin Laura Siegemund gibt es ein reizvolles Duell mit der Kanadierin Eugenie Bouchard. Titelverteidigerin Serena Williams aus den USA ist Favoritin gegen Magdalena Rybarikova aus der Slowakei. Rittner meinte mit Verweis auf die vergangenen Jahre: „Vieles ist möglich in alle Richtungen.“ Wenn Kerber in normaler Form sei, sehe sie im Damenbereich vielleicht bis auf Serena Williams keine dominante Spielerin, erklärte die Fed-Cup-Teamchefin. Insgesamt sind zehn deutsche Damen am Start.

Nachdem es Dustin Brown und Tobias Kamke durch die Qualifikation schafften, sind in jedem Fall sechs deutsche Herren dabei, Jan-Lennard Struff wollte am Freitag noch folgen. Philipp Kohlschreiber dürfte gegen den einstigen Top-Ten-Spieler Nicolas Almagro aus Spanien sofort voll gefordert sein.

Alexander Zverev, der in dieser Woche beim Turnier in Nizza gute Form nachwies, spielt nicht nur gegen Lokalmatador Pierre-Hugues Herbert, sondern auch gegen die französischen Fans. Der serbische Weltranglisten-Erste Novak Djokovic startet gegen Lu Yen-Hsun aus Taiwan, Titelverteidiger Stan Wawrinka aus der Schweiz gegen den Tschechen Lukas Rosol.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Deutsche Presse-Agentur dpa

Anzeige
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3