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Drei Aufsteiger für den Klassenerhalt

Kiel Drei Aufsteiger für den Klassenerhalt

Der fehlende Verbandsliga-Absteiger und die gleitende Skala sorgten dafür, dass es zur Saison 2015/2016 drei Aufsteiger in die Kieler Fußball-Kreisliga gibt: SV Friedrichsort, Kieler MTV und FC Holtenau 07. Wie vor jeder Saison stehen die wesentlichen Fragen im Raum: Wer spielt um den Aufstieg mit? Und für wen geht es gegen den Abstieg?

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Neuzugänge, stehend v. li., des FC Holtenau 07: Jakob Lehmann, Michael Leckband, Tino Hosmann, Oliver Tank, Lukas Kirschen; hockend v. li.: Daniel Majewski, Moritz Markefke, Thore Kirschen. Es fehlt: Arne Saß.

Quelle: Bastian Karkossa

Kiel. Für die drei Aufsteiger heißt das große Ziel Klassenerhalt. Das Trio komplettiert am Dienstag Inter Türkspor II. Die Verbandsliga-Reserve machte in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag den Klassenverbleib perfekt, peilt in dieser Spielzeit aber das obere Tabellenmittelfeld an. Saisonauftakt ist am Wochenende vom 14. bis 16. August.

FC Holtenau 07

 Der Aufstieg in die Kreisliga ist für die Holtenauer der größte Erfolg in der bisherigen Vereinsgeschichte, wurde der Verein doch erst im Jahre 2007 gegründet. Von Beginn an (mit einem Jahr Unterbrechung) ist auch Tobias Kasimir als FC-Trainer dabei. „In der neuen Spielklasse möglichst schnell Fuß fassen und mit unserem intakten Team den Klassenhalt sichern“, lautet Kasimirs Zielsetzung. Als Kreisklassen-Dritter profitierte Holtenau von der gleitenden Skala, darf sich dank zahlreicher Verstärkungen aber berechtigte Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen.

Kieler MTV

 Neben den Holtenauern ist der Kieler MTV der zweite Kreisliga-Debütant. Erst 2003 wurde im größten Sportverein Schleswig-Holsteins eine Fußballsparte aus der Taufe gehoben, mit Platz zwei in der abgelaufenen Saison gelang erstmals der Sprung in die Eliteklasse des Kreises. Nach dem Aufstieg blieb der große Schwung an Neuzugängen aus, stattdessen verstärkte man sich sukzessive, unter anderem aus dem eigenen Nachwuchs. Die Heimspielstätte am Prof.-Peters-Platz wird saniert, sodass man zu Saisonbeginn zunächst durchgängig auswärts ran muss, weshalb Trainer Benjamin Abel den Klassenerhalt als „große Herausforderung“ bezeichnet.

SV Friedrichsort

 Mit dem SV Friedrichsort kehrt nach fünf Jahren Abstinenz ein echter Traditionsverein zurück in die Kreisliga. Auch beim A-Klassenmeister der abgelaufenen Saison hängt laut Spielertrainer Timo Zeidler viel vom Saisonstart ab: „In der Kreisliga sind die Gegner taktisch ganz anders drauf. Je schneller wir uns akklimatisieren, desto realistischer ist der Klassenerhalt.“ Dabei helfen sollen acht Neuzugänge, von denen sieben aus den eigenen Reihen kommen.

Inter Türkspor II

 Erst am letzten Spieltag rettete sich Inter Türkspor II in der Vorsaison. In dieser Spielzeit geht beim Verbandsliga-Unterbau jedoch niemand von einer ähnlichen Zittersaison aus. „Wir haben uns ganz gut verstärkt. Ich glaube, dass wir den einen oder anderen ärgern können“, sieht Co-Trainer Mahmut Sen die Truppe, die er gemeinsam mit Neu-Coach Savas Basak führen wird, deutlich besser aufgestellt. Mit dem ehemaligen Ligaspieler Samet Aydemir gehört ab sofort ein erfahrener Stürmer fest zum Kader der Zweiten.

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Beim TSV Altenholz bildeten Trainer Harry Witt (links) und Stefan Büning lange ein erfolgreiches Gespann. Bei Türkspor sollte das Duo an diese Erfolge anknüpfen, doch Büning trat nun als Co-Trainer zurück.

Trotz des ersten Tabellenplatzes und einer guten Ausgangslage im Kampf um den Aufstieg hat sich Inter Türkspor einen neuen Chef-Trainer gesucht: Der Sportliche Leiter Harry Witt löst Matthias Hartwig auf diesem Posten ab.

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