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Huskies gelang Sensationssieg

Skaterhockey Huskies gelang Sensationssieg

Die Holtenau Huskies entzauberten die Unschlagbaren und sorgten mit einem 9:7 (1:4, 4:1, 4:2) über die Bremerhaven Whales für Furore in der Skaterhockey-Regionalliga. Die Stralsundhalle bebte. Krüer (59.) verkürzte noch auf 7:8, aber Wolff (60.) besiegelte den verdienten Triumph in einem dramatischen Duell.

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War wie in dieser Szene der große Rückhalt der Holtenau Huskies beim 9:7-Triumph über die Bremerhaven Whales: Torhüter Frank Otto.

Quelle: Frank Molter

Kiel. Spielertrainer Simon Krause sagte in der zweiten Pause beim Stand von 5:5: „Wenn wir fünf Minuten konzentriert spielen und dann nachlassen, steht es 1:4. Wenn wir aber 20 Minuten Vollgas geben, gewinnen wir das letzte Drittel mit 4:1.“ Tatsächlich hatten die vom verletzten Jens Torkuhl ausgezeichnet gecoachten Hausherren losgelegt wie die Feuerwehr, Julian Meyer (5.) schloss ein Powerplay mit dem 1:0 ab. Danach gelang es dem Ex-Erstligisten, den Kielern mit einem fulminanten Angriffswirbel und brillanter Technik den Schneid abzukaufen.

 Doch die kamen äußerst kämpferisch gestimmt aus der Kabine und bissen zurück: Es wurde eine körperbetonte, knallharte Auseinandersetzung, in der die Huskies das enorme Tempo der Nordseestädter stets mitgingen und die Anzeige durch Meyer (26.), Wolff (31.) und Lasse Kilper (33.) auf 4:4 stellten. Direkt in den Torjubel der Galerie konterte Dennis Lütjen mit dem 5:4, doch Dennis Wolf nutzte eine Überzahlsituation knapp vor der Pause zum 5:5.

 Das Schlussdrittel hatte es in sich: Thomas Koop (42.) eröffnete mit einem herrlichen Unterzahl-Treffer das Finale. Die Partie wurde ruppig, Strafzeiten häuften sich. Wolff (47.) erhöhte auf 7:5, die Wale reagierten mit Übereifer und starteten nach dem Anschluss durch Matthias Krüer eine mächtige Offensive. Keeper Frank Otto hielt seinen Kasten aber mit artistischen Paraden vorerst sauber. Ein spektakuläres Solo von Dennis Wolf brachte das 8:6, jetzt wurde es unter Dauerfeuer brutal für Otto. Bremerhaven nahm Torfrau Marina Tiedge vom Parkett und stürmte mit fünf Leuten. Krüer (59.) verkürzte noch auf 7:8, aber Wolff (60.) besiegelte den verdienten Triumph in einem dramatischen Duell.

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