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Topcrews bei YES und Aalregatta

Pfingstregatten mit über 500 Booten Topcrews bei YES und Aalregatta

Die Regattasaison 2015 nimmt Fahrt auf. Über das Pfingstwochenende werden weit über 1000 Segler auf dem Revier zwischen Kiel und Eckernförde um Sieg, Ranglistenpunkte und auch zwei deutsche Juniorentitel segeln.

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Die Laser-Klassen stellen zur YES-Regatta die größten Flotten vor Schilksee.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Zur YES-Regatta (Young Europeans Sailing) des Kieler YC, Europas größter Jugend-Regatta, haben sich rund 550 Segler aus sechs Nationen angekündigt, um in elf Klassen auf Trophäenjagd zu gehen. Bei der Aalregatta von Kiel nach Eckernförde wurde die Marke von 100 gemeldeten Jachten locker übersprungen.

 Im Olympiazentrum Schilksee geht es in diesem Jahr zwar etwas entspannter zu als in der Vergangenheit, da die 420er wegen der zeitgleichen deutschen Meisterschaften in Ribnitz nur in kleiner Flotte am Start sind, doch für hochklassigen Sport mit 400 Boten auf den fünf Bahnen und Spaß an Land ist von Sonnabend bis Montag gesorgt. Geplant sind acht Wettfahrten mit den ersten Starts Sonnabend um 13 Uhr und an den Folgetagen jeweils um 11 Uhr.

 Eine breite Armada von Laser-Seglern wird in diesem Jahr das Bild des YES-Regatta bestimmen. Insgesamt 220 Boote sind in den vier Klassen dieses Bootstyps gemeldet. Prominentester Teilnehmer ist die deutsche Olympia-Hoffnung Philipp Buhl. Der Wahl-Kieler und WM-Dritte von 2013 im Laser Standard wird an Pfingsten wohl seinen einzigen heimischen Regatta-Auftritt in diesem Jahr haben. Da die Kieler Woche zu nah an der Weltmeisterschaft in Kanada liegt, wird er sich nun zur YES-Regatta mit dem deutschen Nachwuchs messen. Bei den Frauen im Laser Radial fehlt indes die deutsche Spitze. Die segelt zeitgleich in Medemblik um die Qualifikation für den Worldcup in Weymouth. Das Ticket dafür hat Buhl schon sicher.

 Neben dem talentierten Nachwuchs in den weiteren Laser-Klassen sowie im 29er und der Europe gehen im Piraten und 505er erfahrene Akteure an den Start. Vor allem die „Fiven“ bieten mit dem Olympiasieger von 1988 Jörgen Bojsen-Möller (Dänemark), dessen Landsmann und Ex-Weltmeister Jan Saugmann sowie den Ex-Europameistern Meike Schomäker/Holger Jess (Kiel) große Klasse auf.

 Mehr als nur eine Regatta ist das YES-Geschehen für die 470er. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen werden hier die deutschen Junioren-Titel vergeben.

 Für lockeres Ambiente an Land sorgt die Eventmeile im Olympiazentrum mit Chillout-Zone, Shopping-Bereich und Skimboardbahn (Sonnabend und Sonntag: 10 bis 20 Uhr, Montag: 10 bis 16 Uhr), die auch Zuschauer willkommen heißt.

 Das Zentrum des geselligen Geschehens liegt für Jachtsegler im Eckernförder Stadthafen. Nach dem Start zur Aalregatta am Sonnabend um 10 Uhr in der Kieler Innenförde vor dem Sportboothafen Düsternbrook geht es auf den Langstreckenkurs in die Nachbarförde. Ab dem Nachmittag ist dort auch für die Besucher ein großes Landprogramm organisiert. Am Sonntag sind dann ab 11 Uhr Kurzrennen in der Eckernförder Bucht geplant.

 Am Start sind 108 Jachten in sechs Wertungsgruppe. In der ORC-Gruppe sind dabei deutsche Spitzencrews vertreten. Zwischen der „Immac One4All“, und der „Desna“ wird es dabei wohl ein enges Rennen um die schnellste Jacht auf dem Kurs geben.

 Integriert in die Aalregatta ist in diesem Jahr auch der Comfortina-Cup, der das Geschehen weiter aufwertet.

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Ein Artikel von
Ralf Abratis
Sportredaktion

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