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Kirsten Bruhn bleibt PSV treu

Berlin nur eine Reise wert Kirsten Bruhn bleibt PSV treu

Eine Zeitungsente sorgte für Wirbel im Hause von Kirsten Bruhn: Neumünsters Schwimm-Ass sollte angeblich nach Berlin wechseln.

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Die deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn konzentriert sich am Samstag (30.06.2012) während der 26. Internationale Deutsche Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten in der Schwimm-und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) in Berlin.

Quelle: dpa

Neumünster. Von Torge Meyer

Neumünsters Schwimm-Ass Kirsten Bruhn ist voll im Plan für die Paralympischen Spiele in London (29. August bis 9. September). Starke Zeiten, fünf Podestplätze und einen Weltrekord über 50 m Rücken heimste die 42-Jährige bei den 26. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Behinderten in Berlin ein.

 Eine Zeitungsente sorgte jedoch für Wirbel und Unmut im Hause Bruhn. Ein Lokalblatt hatte eine dpa-Meldung ohne Rücksprache mit der Beteiligten übernommen, in der vermeldet wurde, dass Kirsten Bruhn dem PSV Neumünster den Rücken kehren und nach Berlin wechseln werde. „Daran ist nichts Wahres dran“, echauffierte sich Vater und Trainer Manfred Bruhn, seine Tochter werde nur beruflich häufiger in Berlin sein.

 Die Wasbekerin schwamm in der Hauptstadt über 50 m Rücken mit 39,04 Sekunden einen neuen Weltrekord und verbesserte ihre eigene Bestmarke um 50 Hundertstel. „Da passte alles, vor allem der Anschlag“, sagte sie. Aber auch über 200 m Rücken (2:56,76 Minuten) war Neumünsters Sportlerin der vergangenen Jahre dicht an einem weiteren Weltrekord, den sie aber hauchzart um 41 Hundertstel verfehlte. Über die weitere Ausbeute von drei zweiten und zwei dritten Plätzen in der offenen Wertung zeigte sich Manfred Bruhn zufrieden, zumal seine Tochter in ihrer Schadensklasse die Schnellste war und ihre Vorlaufzeiten verbesserte.

 Heute fliegt die 42-Jährige nach Montreal. Der kanadische Verband hatte Kirsten Bruhn bei voller Kostenübernahme zu einem Wettkampf eingeladen, bei dem sie auf der Bruststrecke gefilmt wird, auf der sie in Berlin 44,55 Sekunden (50 m) und 1:37,78 Minuten (100 m) benötigte. Die Videosequenzen sollen zur Schulung des kanadischen Schwimmteams genutzt werden.

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