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Der harte Kampf um das Comeback

Kitesurfer Mario Rodwald Der harte Kampf um das Comeback

Mario Rodwalds Streben nach Höchstleistungen wurde ihm am 10. August 2014 zum Verhängnis. Der 25-Jährige Kieler, Deutschlands bester Freestyle-Kitesurfer, zog sich bei einem schlimmen Sturz auf der Nordsee vor St. Peter-Ording schwere Verletzungen im linken Knie zu. Jetzt arbeitet er am Comeback.

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Muskelaufbau mit dem Beinbeuger: Mario Rodwald arbeitet intensiv mit Fitnessgeräten, um das Knie zu stabilisieren.

Quelle: Wolfgang Mahnkopf

Kiel. Von der Verrenkung über den Abriss von neun Muskeln einschließlich beider Kreuzbänder reichten die Schäden. Einen Termin für die Rückkehr in den World-Cup-Zirkus hat der gebürtige Rendsburger weiterhin im Visier. „Der Arzt hat grünes Licht für den Wettkampf gegeben, aber ich bin mental noch nicht so weit. Es fehlen noch fünf bis zehn Prozent.“ Der Freestyler, der zu den besten Kitern der Welt gehörte, dreimal Europameister und achtmal deutscher Meister wurde, scheut noch Risiko-Situationen. „Bei Windstärke sechs bis sieben und stark welligem Wasser würde ich mir schwierige Sprünge noch nicht zutrauen.“

"Eines Tages werde ich wieder fit sein"

Für eine Rückkehr in den Tour-Zirkus arbeitet hat der 25-Jährige seit Sommer vergangenen Jahres hart und ehrgeizig. Training in Brasilien, Australien und zuletzt bis Mitte März sechs Wochen in Südafrika mit den ehemaligen Weltmeistern Youri Zoon (Niederlande) und Christoph Tack (Belgien), anschließend dreimal wöchentlich Training in der Kieler und Eckernförder Bucht sowie am Strand von Sylt, an sechs Tagen in der Woche Training in einem Kieler Fitnessstudio – „Eines Tages werde ich wieder fit sein für den Wettkampf“, ist Rodwald überzeugt.

Starts beim World-Cup Ende Februar in Äypten und Mitte April in Frankreich hat Rodwald abgesagt. Ein Comeback Ende August auf Fehmarn kann sich der Kieler vorstellen, unter Druck setzen will er sich jedoch nicht. „Wenn ich dann noch nicht so weit bin, versuche ich es später.“

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