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TSVK-Riege kann Ausfälle nicht kompensieren

Kunstturnen TSVK-Riege kann Ausfälle nicht kompensieren

Die Turnerinnen des TSV Kronshagen haben in der Relegation den achten und letzten Platz belegt (170,20 Punkte) und steigen nach nur einer Drittligasaison wieder in die Regionalliga Nord ab.

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Lynn Schwäke landete nach einer starken Vorstellung auf Rang fünf in der Einzelwertung, die Kronshagener Riege rettete das aber nicht.

Quelle: Sonja Paar

Singen. Der bayerische TSV Tittmoning III (179,95) und der TuS Wüllen (176,80) sicherten sich die beiden Spitzenpositionen und treten den Weg in die Dritte Liga an. Auch das Turn-Team aus Schwaben (176,60), der KTV Rhein-Hessen (175,05), der KTG Hannover II (174,05), der TB Neckarhausen (172,30) und der KSV Hoheneck (170,55) positionierten sich vor dem TSVK.

Dabei lief es für die Nordlichter eigentlich gut: Lina Marie Ohlsen (17) belegte im 58er-Feld den sehr guten dritten Platz in der Einzelwertung (45,20) und erreichte die jeweils zweitbeste Wertung am Boden (12,20) und Schwebebalken (11,45). Hinter der souveränen Einzelsiegerin Cintia Rodriguez Flodrigue aus Spanien (Tittmoning; 50,70) und der zweitplatzierten Niederländerin Elisabeth Geurts (Wüllen; 45,25) reihte sich die für Kronshagen turnende Flensburgerin als beste deutsche Turnerin ein. Lynn Schwäke kam auf einen beachtenswerten fünften Patz (46,45) und erhielt am Sprungtisch die Höchstnote (13,40) des gesamten Wettkampfes. Kathrin Fudickar (38,75) und die debütierende Laura Wendelsberg (37,75) belegten die Plätze 18 und 19, die leicht verletzte Delia de la Rubia erturnte an zwei Geräten 19,75 Punkte (Rang 46).

Dennoch konnte die TSVK-Riege, die teilweise ohne Streichnote turnen musste, das Fehlen von Kirya Pries (19) und Magdalena Bürk (15) nicht kompensieren: Schon zum Wettkampfbeginn zeigte sich am einstigen Paradegerät Sprungtisch, dass es für den Klassenerhalt nicht reichen würde. „Schade. Im Mai waren wir noch Tabellendritter, danach war im Saisonverlauf wegen der Doppelbelastung durch Studium und Ausbildung oder durch viele Verletzungen einfach der Wurm drin“, resümierte TSVK-Trainer Jürgen von Brümmer.

Von Jörg Schacht

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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