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Mehr Kompetenz für den Sport

LSV Schleswig-Holstein Mehr Kompetenz für den Sport

Um neue Herausforderungen zu bewältigen, braucht es neue Strategien, konzeptionell und personell. Angesichts der Strukturprobleme im Sport des Flächenlandes Schleswig-Holstein und der gemeinsamen Olympia-Bewerbung von Hamburg und Kiel für 2024 hat der Landessportverband (LSV) nun gehandelt, um für die Zukunft gerüstet zu sein.

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Der neu zusammengesetzte Vorstand des Landesportverbandes Schleswig-Holstein (v. li.): Meike Evers-Rölver, Thomas Liebsch-Dörschner, Marquard Gregersen, Sylvia Nowack, Olaf Bastian, Hans-Jakob Tiessen, Bernd Küpperbusch, Matthias Hansen, Ute Freund, Wolfgang Beer und Heinz Jacobsen. Es fehlt Kirsten Bruhn.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel.  Der Vorstand ist von acht auf zwölf Personen erweitert worden, die neuen Mitglieder stellte Präsident Hans-Jakob Tiessen anlässlich des LSV-Verbandstages am Sonnabend im Haus des Sports vor.

 „Der LSV stellt sich olympisch – und mit Blick auf Kirsten Bruhn – auch paralympisch auf. Durch die neu gewonnenen Mitglieder hat der LSV die sportliche, politische und Management-Kompetenz des Vorstandes deutlich gestärkt“, erläuterte Tiessen. In ihren Ämtern bestätigt wurden die Vizepräsidenten Heinz Jacobsen und Wolfgang Beer sowie Ute Freund vom Vorstand, aus dem Bernd Lange beruflich bedingt ausgeschieden ist.

 Mit dem erweiterten Vorstand sieht sich der LSV gut aufgestellt, um die verbandsinternen (Problem-)Bereiche Mitgliederentwicklung, Bildung, Schule, Umwelt, Gesundheit sowie das Thema Sport und Flüchtlinge professionell zu handhaben. Am 8. Juli werden die Aufgabengebiete im Vorstand präzise definiert und verteilt.

 Doch über dem „alltäglichen“, operativen Geschäft des LSV strahlt natürlich die Olympia-Bewerbung. Nichts soll dem Zufall überlassen werden, vor der Bürgerbefragung am 29. November in Hamburg und Kiel gilt es, eine möglichst breite Mehrheit für die Spiele 2024 zu gewinnen. Der LSV gab den Startschuss für das rhetorische Rennen zum Referendum am Sonnabend mit einer Resolution, in der die Hamburger Bewerbung mit „Feuer und Flamme“ unterstützt wird. Es folgen noch die Gründung eines Forums Olympia am 6. Juli, in dem die Politik, Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialverbände sowie die Kirchen ins Boot geholt werden sollen. Für den 1. Oktober werden die kommunalen Spitzenverbände in die Kieler Sparkassen-Arena eingeladen.

 Als Gastreferent des Verbandstages betonte Jürgen Mantell, Präsident des Hamburger Sportbundes, die elementare Bedeutung eines klaren Votums der Bürger pro Olympia. „Ich denke, 70 Prozent sind erreichbar. Die Quote wird international sehr deutlich wahrgenommen werden, natürlich auch im Internationalen Olympischen Komitee“, sagte Mantell. 70, keine utopische Zahl angesichts der „80-prozentigen Zustimmung, die die Hamburger Bewerbung in mehreren bundesweiten Umfragen erhalten hat“, wie Heinz Jacobsen ergänzte. Beim Mitbewerber Boston gebe es „interne Probleme“, bestätigte Mantell. „Dort werden heiße Diskussionen gegen Olympia geführt.“ Genau das soll hierzulande vermieden werden – mit umfassender Information, dem Austausch von Argumenten und Beteiligung der Olympia-Kritiker an der Meinungsbildung.

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Ein Artikel von
Thomas Pfeiffer
Sportredaktion

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