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Laserduell spitzt sich in Schilksee zu

Kieler Woche - Segeln Laserduell spitzt sich in Schilksee zu

Das Duell zwischen den deutschen Laserseglern Simon Grotelüschen und Philipp Buhl spitzt sich zum sportlichen Höhepunkt der Kieler Woche zu. Wie im vergangenen Jahr liefern sich der führende Lübecker Olympia-Starter und sein Sonthofener Trainingspartner einen ebenbürtigen Wettkampf.

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Gehört zu den Favoriten bei den Laser-Regatten: Phillip Buhl.

Quelle: Paesler

Kiel. Beide deutschen Segler lieferten sich an der Spitze des mit 73 Startern aus 19 Nationen großen Feldes ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Grotelüschen zählt mit Blick auf die olympische Regatta vom 29. Juli an zu den Medaillenhoffnungen des Deutschen Segler-Verbandes.

 Auch deshalb ist das Duell auf der Förde ein Lichtblick der im Olympia-Jahr bei der Kieler Woche traditionell flau besetzten Flotten. Zum 130. Geburtstag der weltgrößten Regatta mangelt es an Prominenz und Leistungsstärke.

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Waren schon zu früher Stunde fröhlich (v.li.): Claudia Nystad, Skifahrerin Hilde Gerg, Andre Lange und Robert Bartkow.

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 Für Grotelüschen markiert der Einsatz in heimischen Gefilden einen wichtigen Schritt auf dem Weg nach Weymouth: „Das Duell und die Zusammenarbeit mit Philipp sind für mich eine absolute Glückssituation. Wenn ich dicht bei ihm bin, weiß ich, dass ich richtig liege. Umgekehrt gilt das natürlich auch.“

 Von zehn olympischen Disziplinen werden mangels Masse vor Kiel trotz Weltcup-Finale nur sechs ausgetragen, in denen 242 Boote mit 332 Seglern starten. Die meisten internationalen Olympia-Starter trainieren bereits vor Weymouth.

 Die deutschen Olympia-Hoffnungsträger Tobias Schadewaldt und Hannes Baumann aus Kiel segeln noch auf Formsuche, rückten aber nach missglücktem Auftakt am zweiten Tag auf Platz drei vor. Olympia-Starterin Franziska Goltz aus Kiel übernahm die Führung im Laser Radial. Die Mittelstrecke Kiel-Eckernförde für seegehende Yachten gewann die Hamburger Yacht „Varuna“ von Jens Kellinghusen vor Ulrich Münkers Kieler „Needles & Pins“ und der „Info AG“ mit Segelprofi Tim Kröger.

 Den Startschuss zum „Welcome Race“ der seegehenden Yachten hatte am Sonnabendmorgen Fußball-Trainer Mirko Slomka abgefeuert, der zuvor an Bord der „Tutima“ mit einer 15-köpfigen Frauen-Crew unter dem Kommando der Hamburgerin Kirsten Harmstorf erstmals auf einer großen Regatta-Yacht segelte.

 Auf die dem Coach von Bundesligist Hannover 96 meist gestellte Frage nach den Chancen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft sagte Slomka, der am Sonntag nach Danzig reist: „Deutschland schafft es bis ins Finale. Wobei Frankreich und Russland sich gerade in Form spielen und Spanien immer zu den Favoriten zählt.“

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