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Lob für Beteiligte des KN Förde-Triathlon

Kiel Lob für Beteiligte des KN Förde-Triathlon

Trotz Windstille wehte das Wochenende über ein Hauch von Olympia über dem Seebad Düsternbrook. Der 27. KN Förde-Triathlon war von A bis Z fast perfekt organisiert, um einen kleinen Beitrag zu leisten, damit die Kampagne für Segel-Wettkämpfe im Sommer 2024 in Kiel Früchte trägt.

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Mit Start und Ziel an der Seebadeanstalt in Düsternbrook wird an der Kieler Förde die 27. Auflage des KN Förde Triathlons ausgetragen.

Quelle: Sascha Klahn

Kiel. Bevor sich 786 Triathleten in wärmenden Orca-Neoprenanzügen in die erfrischend kühle Förde trauten, hatte sich Freitag bereits ein Schweinswal ins Ostseewasser am Kieler Leuchtturm verirrt. Beim Schwimmen wurde aber kein Sichtkontakt mehr zum „Artgenossen“ vermeldet. Selbst die gefürchtete Quallen-Plage führte kaum zu unangenehmen Berührungspunkten, so dass nahezu alle Starter auch erfolgreich den Zielstrich erreichten. Allein am Belag und Zustand des Radrennkurses übten einige Teilnehmer Kritik, weil man sich streckenweise auf dem Cross-Mountainbike besser gewappnet wähnte.

Farblich passend zur Förde wurden die Menschen im Ziel-Kanal auf einem blauen statt roten Teppich gefeiert, an dem zahlreiche Zuschauer klatschend Spalier standen. Neben Moderator Andy Kauffmann sorgte DJ Rainer Voß für fachkundige Infos und heiße Rhythmen. Der Ohrwurm „Atemlos“ von Helene Fischer fehlte ebensowenig wie Party-Hits à la „Die Hände zum Himmel“.

Mit Start und Ziel an der Seebadeanstalt in Düsternbrook wird an der Kieler Förde die 27. Auflage des KN Förde Triathlons ausgetragen.

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Das Helfer-Syndrom der vielen fleißigen Freiwilligen wirkte ebenfalls schon olympiareif. Egal, ob am Verpflegungsstand mit Getränken und Obst, als Sanitäter, Cheerleader, Streckenposten, Zeitnehmer, Rettungsschwimmer, Kanu-Wasserwächter oder Polizist. Mehr als 250 passive Triathlon-Fans machten einen erstklassigen Job. Das Sportamt der Stadt Kiel hatte nicht nur logistisch Maßarbeit geleistet, sondern als zweitgrößter Sponsor finanziell zum guten Gesamteindruck beigetragen. „Hut, ab! Ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass monatelange Arbeit hinter jeder erfolgreichen Veranstaltung steckt“, adelte „Fisherman“ Stefan Bernsee den 27. KN Förde-Triathlon. Bernsee zieht sich übrigens in Heiligenhafen aus zeitlichen Gründen zurück.

Der Boom beim Triathlon setzt sich dagegen besonders in den Staffel-Wettbewerben fort, in denen gleich drei Sportler das Rennen je nach Talent teilen können. Dass in Kiel die letzte Finisherin wie eine Siegerin bejubelt wird, bekam Catharina Haertel um 14:57 Uhr mit tosendem Applaus zu spüren. Kein Wunder, dass Organisations-Leiter Bernd Lange rundum glücklich resümierte. „An Kleinigkeiten kann man zwar immer feilen, aber unterm Strich sind wir mit unserem KN Förde-Triathlon sehr zufrieden.“ Da Eigenlob bekanntlich stinkt, spiegelte die Meinung der Menschen vor Ort wider, was man hinsichtlich der Olympia-Kampagne für 2024 denken durfte: Eine Silber-Medaille mit Goldrand hatte Kiel zweifelsfrei verdient.

Von Roger Kerber

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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27. KN Förde-Triathlon
Foto: Am Sonnabend hatte der Kinder-Triathlon an der Förde für Aufsehen gesorgt.

1014 Sportler kamen am Ende ans Ziel - und waren neben rund 9000 Zuschauern beim 27. KN Förde-Triathlon Feuer und Flamme. Passend zur Olympia-Bewerbung für die Segel-Wettkämpfe im Sommer 2024 präsentierte sich Kiel am Wochenende mit Bilderbuch-Wetter sowie einem herzlichen Sport-Spektakel von der schönsten Seite. Von Roger Kerber

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