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„Local Heroes“ starten beim Kiel.Lauf

Maya Rehberg und Steffen Uliczka „Local Heroes“ starten beim Kiel.Lauf

Sie sind die „Local Heroes“ der Laufszene und wollen sich den Kiel.Lauf nicht entgehen lassen: die Olympioniken Maya Rehberg und Steffen Uliczka. Trotz unterschiedlicher Vorgeschichten haben beide Läufer einem Start zugesagt und freuen sich auf die einmalige Atmosphäre.

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Steffen Uliczka hat für den Kiel.Lauf eigens sein Training umgestellt.

Quelle: Jennifer Zornig

Kiel. „Der Kiel.Lauf ist einfach immer cool. Um bei diesem großen Event vor der Haustür dabei zu sein, haben mein Trainer und ich extra das Training noch mal umgestellt“, erzählt der mehrfache deutsche Hindernismeister Uliczka, der sich aktuell auf seinen Saisonhöhepunkt, den Berlin Marathon Ende September, vorbereitet. „Dort möchte ich die Olympianorm, die ich im Frühjahr aufgrund meiner Verletzung nicht angehen konnte, nachreichen. Die Form dafür passt, jetzt geht es nur noch um den Feinschliff. Deshalb werde ich beim Kiel.Lauf über die zehn Kilometer auch nur eine Trainingseinheit im Marathontempo absolvieren und nicht bis ans Limit gehen“, so der Olympiateilnehmer von 2012, dem sein Trainer Andreas Fuchs dennoch den Sieg zutraut.

 Seine Nachfolgerin als einzige schleswig-holsteinische Leichtathletin bei den Olympischen Spielen 2016 ist hingegen derzeit eigentlich in der Saisonpause. Doch Rehberg, die nach Rio mit Rückenschmerzen zu kämpfen und deshalb ihre Starts beim Istaf in Berlin sowie der Zehn-Kilometer-Meisterschaft in Hamburg abgesagt hatte, macht für den Kiel.Lauf eine Ausnahme von der lauffreien Zeit. „Als ich die Deutsche Meisterschaft in Hamburg, die ja auch an diesem Wochenende stattfinden wird, abgesagt hatte, habe ich mich sofort auf den Kiel.Lauf gefreut“, so die junge Hindernisspezialistin. „Eigentlich wollte ich erst nur locker die zehn Kilometer laufen, doch dann habe ich mir gedacht, wäre es für die Zuschauer doch schön, wenn auf der Hauptstrecke, dem Halbmarathon, auch mal eine lokale Größe vorne mitmischen kann. So reifte schnell die Entscheidung, ohne große Erwartungen und mit Spaß meinen ersten Halbmarathon anzugehen.“ Eine Zeit unter 1:20 Stunden und damit einen Platz in den Top-Sechs traut Trainer Fuchs der 22-Jährigen auf Anhieb zu, denn „von der Mentalität kommt ihr diese Strecke entgegen“.

 Sichtlich erfreut über die prominenten Zusagen zeigt sich Cheforganisator Rainer Ziplinsky: „Gleich zwei deutsche Spitzenläufer, die dazu ja auch noch Kieler sind, am Start zu wissen, freut mich natürlich sehr. Das ist ja schon eine Art von Wertschätzung, zumal beide derzeit ja eigentlich ganz andere Prioritäten setzen. Und für die zahlreichen Hobbyläufer und Zuschauer ist das natürlich auch noch mal ein besonderes Highlight.“

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