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Geschwisterduos in den Medaillenrängen

Meisterschaft der 420er Geschwisterduos in den Medaillenrängen

Mit drei Wettfahrten unter drehenden und böigen Winden ist am Dienstag die internationale deutsche Meisterschaft (IDM) der 420er vor Schilksee zu Ende gegangen. Neuer Titelträger unter den 114 angetretenen Crews sind die Geschwister Philipp und Jonas Royla (SKB Uerdingen).

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Philipp und Jonas (li.) Royla vom SKB Uerdingen sicherten sich den Titel Internationaler deutscher Meister.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Mit der Entscheidung der Wettfahrtleitung, die letzten Rennen auf der Innenbahn durchzuführen, waren nicht alle Segler glücklich.

„Das Segeln auf der Innenbahn ist echt bescheiden“, klagte Jan Borbet (Duisburger YC), der gemeinsam mit seiner Schwester Lea im Vorjahr den IDM-Titel gewonnen hatte, sich nun aber mit dem dritten Platz zufrieden geben musste. „Es ist so drehig hier, unberechenbar.“ Nachdem die beiden schon in den sechs Qualifikationsrennen einen zwölften Platz hinnehmen mussten, brachte sie der elfte Rang in der letzten Wettfahrt um alle Titelchancen. Mit 27 Punkten liefen sie noch hinter dem Schweizer Duo Maxime Bachelin/Arno de Planta (26) ein, die mit zwei ersten Plätzen zum Abschluss nochmal Gas gaben. „Es ist nicht so gelaufen, wie wir wollten, daher sind wir natürlich enttäuscht. Aber wir freuen uns auch über einen Medaillenrang“, sagte Lea Borbet.

Hier finden Sie Fotos der Internationalen deutschen Meisterschaft der 420er aus Kiel-Schilksee im Mai 2016.

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 Jubel dagegen bei Philipp und Jonas Royla (16 Punkte). „Vor der Meisterschaft hatten wir einen Top-Ten-Platz als Ziel, gestern Abend haben wir dann unsere Chance auf eine Medaille realisiert“, sagte Steuermann Philipp Royla nach der Rückkehr in den Olympiahafen. Nach drei Wettkampftagen lagen die Uerdinger auf Rang zwei, fuhren durchweg Top-Drei-Ergebnisse. Ihre konservative Taktik am Dienstag zahlte sich aus: Mit den Rängen 6,2,4 fuhren die konstanten Brüder an Konstantin Steidle/Tom Lembcke (BYC Überlingen) vorbei, die vor den finalen drei Wettfahrten noch an der Spitze gelegen hatten, dann aber mit den Plätzen 19 und acht sowie einem Frühstart auf Rang fünf durchgereicht wurden. „Keine Ahnung, woran es gelegen hat“, sagte Steuermann Steidle, der die Frage nach dem Warum sichtlich genervt mit einem Achselzucken kommentierte.

 Insgesamt zogen Veranstalter und Teilnehmer aber ein positives Fazit. „Ich bin absolut zufrieden. Die Winde waren zwar schwierig, aber insgesamt lief es reibungslos. Das war eine gute Einstimmung auf die Kieler Woche“, sagte Wettfahrtleiter Stephan Giesen. Für die 420er geht es schon in zwei Wochen mit der nächsten Großveranstaltung weiter: Vor Warnemünde steigt der dritte und letzte Teil der Qualifikation für EM und WM, auch die IDM zählte zur Ausscheidung.

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Ein Artikel von
Niklas Schomburg
Sportredaktion

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