24 ° / 14 ° Gewitter

Navigation:
Um den SH-Nachwuchs ist es gut bestellt

Olympia in Rio Um den SH-Nachwuchs ist es gut bestellt

Acht deutsche Meistertitel, zahlreiche Medaillen und Endkampfplatzierungen bei deutschen Meisterschaften sowie Einsätze in der Nationalmannschaft: Um Schleswig-Holsteins Nachwuchsleichtathleten ist es gut bestellt.

Voriger Artikel
Deutsches Tennis-Quartett im Viertelfinale
Nächster Artikel
Siege für Kerber und Görges

Mit Mannschaftsgeist zum LM-Titel im Siebenkampf (v. li.): Sophie Wiedemann, Finja Mues und Lotta Moritz vom TuS H/Mettenhof

Quelle: Jennifer Zornig

Kiel. Im vergangenen Jahr waren sie bei allen internationalen bzw. kontinentalen Nachwuchsmeisterschaften mit jeweils mindestens zwei Vertretern im Einsatz, insgesamt streiften gleich neun Athletinnen das Nationaltrikot über. Einzig in die A-Nationalmannschaft und somit zu den Weltmeisterschaften in Peking schaffte es nach Steffen Uliczkas (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) Wechsel von der Hindernis- auf die Marathondistanz diesmal kein Leichtathlet des nördlichsten Bundeslandes. Doch mit Anjuli Knäsche, Maya Rehberg (bei SG), Isabell Teegen (SC Rönnau 74) und besagtem Uliczka machen sich in diesem Jahr gleich vier Topathleten Hoffnungen auf eine Teilnahme an den olympischen Spielen in Rio. Zwölf weitere SHLV-Athleten wurden aufgrund ihrer im Vorjahr erbrachten Leistungen in den Nationalkader berufen. Weitere Highlights des vergangenen Jahres waren der erstmalige Erfolg der U16-Auswahl beim Vergleichskampf der norddeutschen Verbände sowie die Ausrichtung der deutschen Meisterschaften im Blockwettkampf in Lübeck sowie Halbmarathon in Husum.

 In der inoffiziellen Kreiswertung war erneut der KLV Kiel mit dem auf Landesebene erfolgreichsten Verein der SG TSV Kronshagen/Kieler TB und den starken Jugendlichen des Wellingdorfer TV nicht zu schlagen. Die jungen Aushängeschilder Maya Rehberg und Anjuli Knäsche setzten ihre Erfolgsserie mit Platz sechs und sieben bei der U23-EM in Tallinn fort. Hindernisläuferin Rehberg machte dabei leistungstechnisch den größten Schritt nach vorn und steigerte ihre Landesrekordzeit auf starke 9:49,88 Min.. Bei den nationalen Meisterschaften konnte die 21-Jährige u. a. mit Silber über 3000 m Hindernis sowie Gold im Crosslauf (U23) punkten. Ebenfalls deutsche U23-Meisterin wurde Stabhochspringerin Knäsche, deren zwei Jahre alte Bestmarke von 4,45 m kräftig ins Wackeln geriet. Aufgrund ihrer bereits eindrucksvollen Erfolge sowie der vorbildlichen Einstellung zum Leistungssport wurde die junge Studentin vom SHLV-Präsidium mit der höchsten Auszeichnung des Verbandes, dem goldenen Rennschuh, geehrt. Pech hatte dagegen Steffen Uliczka, dessen erstes „Marathonjahr“ durch eine schwere Verletzung jäh ausgebremst wurde.

 Im Jugendbereich war der Wellingdorfer TV das Maß aller Dinge. 19 Gold, 14 Silber und 13 Bronzemedaillen zählte die fantastische Ausbeute bei den Landesmeisterschaften. Mit Pauline Helm, Lars-Ole Gloe und Lennard Biere glänzten national gleich drei Athleten. Biere verpasste trotz Norm nur knapp die Teilnahme an der U20-EM im Zehnkampf, Gloe belegte Rang fünf im U18-Zehnkampf, und Helm schaffte es in die Finals über 100 m Hürden sowie als norddeutsche Meisterin im Weitsprung. Größter Überraschungserfolg war jedoch das DM-Bronze der U16-Neunkampfmannschaft der SG (Berszuck, Beirow, Bogya).

 Aber auch die Senioren waren 2015 wieder erfolgreich. Verena Becker und Christine Dörscher (beide SG) sicherten den deutschen Mannschaften bei der Senioren-EM in Italien insgesamt vier Silber- und drei Bronzemedaillen. Antje Kahr und Stefan Loth stiegen für den THW Kiel auf das DM-Treppchen. Und Meinert Möller (TuS H/Mettenhof) gab nach langer Verletzungspause bei den European Master Games in Nizza sein Comeback, nachdem sein Verein die Fertigstellung der Bahn feierte.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3