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Mannhard Bech soll TSVA nach oben führen

Neuer Trainer Mannhard Bech soll TSVA nach oben führen

Der TSV Altenholz hat einen neuen Trainer. Seit Mittwochabend, 18 Uhr, leitet Mannhard Bech die Übungseinheiten der Drittliga-Handballer. Am Sonnabend (19.30 Uhr) sitzt der 48-Jährige zum ersten Mal auf der Bank der Wölfe. Zu Gast ist der SC Magdeburg II in der Edgar-Meschkat-Halle.

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Der neue Altenholzer Coach Mannhard Bech will den Spielern des Handball-Drittligisten die Verunsicherung nehmen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. „Mannhard war anfangs sicher von unserer Anfrage überrascht, danach aber auch schnell begeistert“, sagte TSVA-Geschäftsführer Matthias Fehrke. Er sei froh, einen so positiv Handball-Verrückten nach Altenholz bekommen zu haben. Der THW-Vorsitzende Olaf Berner sieht in der Verpflichtung einen weiteren Baustein im großen Gebäude der Zusammenarbeit zwischen dem THW Kiel und TSV Altenholz.

Es ist der zweite Versuch, einen Nachfolger für Klaus-Dieter Petersen zu installieren. Nach dem Ende der vergangenen Spielzeit hatte Petersen den Trainerstab bei den Wölfen in die Hände von Martin Nirsberger gelegt. Der TSV Altenholz belegte in der Abschlusstabelle Rang drei. Zur neuen Spielzeit wollte der TSVA ein gewichtiges Wort um die Aufstiegsplätze mitsprechen. Der 31-jährige Nirsberger absolvierte mit der Mannschaft die Vorbereitung und legte mit 4:0 Punkten einen Traumstart hin. Platz drei weckte Hoffnungen auf mehr. Aber ein Mix aus Verletzungspech, Unkonzentriertheiten und unglücklichen Maßnahmen setzte die Abwärtsspirale in Gang. Nach 1:11 Punkten fanden sich die Schwarz-Gelben auf dem drittletzten Platz wieder.

Geschäftsführer zog die Reißleine

Hinter den Kulissen wurde die Verunsicherung der Spieler schon registriert. Der 32:29-Heimsieg gegen den HSV Hannover rettete Nirsberger noch einmal den Platz auf der Bank. Nach dem 25:34 beim Desslau-Rosslauer HV zog Geschäftsführer Fehrke jedoch die Reißleine. Der A-Lizenz-Inhaber musste nach nur 133 Tagen gehen. In gegenseitigem Einvernehmen, wie beide Parteien versicherten.

Petersen kehrte auf die Bank zurück. Aber weil er als Nachwuchskoordinator voll in die Arbeit des THW Kiel eingebunden ist, war gleichzeitig klar, dass es sich nur um eine Interimslösung handeln würde. Nach Sieg und Niederlage verabschiedete sich der 47-Jährige schließlich ein zweites Mal binnen eines Jahres von der Mannschaft.

Bech gibt den Weg vor

Nun soll Bech, den Handballfreunde aus seiner Zeit als Bundesligaspieler beim THW Kiel (1992 bis 95) kennen und der im Anschluss nach Altenholz wechselte, die Wölfe wieder in ein ruhiges Gefilde führen. „Das ist ein kleines Déjà-vu“, sagte Bech. Im Hauptberuf arbeitet der gebürtige Rendsburger als Geschäftsführer eines Kieler Unternehmens, das bundesweit Sportcamps organisiert. Von Vorteil ist dabei, dass er Schreibtisch an Schreibtisch mit Petersen sitzt und beide sich dauerhaft über den Handball austauschen. „Aber ich gebe den Weg vor“, sagte Bech. Der TSV Altenholz belegt zurzeit Rang zwölf mit 9:15 Punkten und hat einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

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Foto: Alexander Williams war auf flinken Beinen unterwegs, warf vier Tore für den TSV Altenholz, aber ausgerechnet er vergab die Chance, der Partie zu Gunsten seiner Farben beim Stand von 26:26 eine Wende zu geben.

Die Zwei-Meter-Riesen Riesen des SC Magdeburg II wankten, aber der Spitzenreiter der Dritten Handball-Liga fiel nicht. Für den TSV Altenholz war die 28:29 (16:17)-Niederlage schmerzhaft. Die Wölfe müssen sich an die eigene Nase fassen.

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