17 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Blankes Entsetzen bei Danilo Blank

PSV Neumünster Blankes Entsetzen bei Danilo Blank

Kampf um die Nummer eins im Neumünsteraner Fußball: Nach dem Regionalliga-Abstieg des VfR will der Stadtwaldnachbar PSV Neumünster in der SH-Liga am Thron des jahrelangen Primus rütteln.

Voriger Artikel
Veilchen starten mit neun Minuspunkten
Nächster Artikel
Shootingstar Schuur startet als Favorit

PSV-Trainer Danilo Blank ist mit der Einstellung seiner Spieler alles andere als zufrieden.

Quelle: Torge Meyer

Neumünster. Seit drei Wochen steht Danilo Blank, Ex-Trainer des Preetzer TSV, beim PSV in der Verantwortung und fährt seither Gefühlsachterbahn: „Der erste Eindruck war richtig gut, der zweite katastrophal.“ Das Umfeld mit Obmann Volker Bernaschek und dem Betreuerstab sei „gigantisch“ und suche seinesgleichen. Auch sei ihm die fehlende Konstanz seines Teams bei Vertragsunterzeichnung bekannt gewesen. Doch über die Einstellung vieler Spieler sei er „entsetzt“. Gleich 16 Akteure seines 27er-Kaders hätten (Kurz-)Urlaube in die Vorbereitung oder die ersten Punktspielwochen gelegt: „Das geht nicht.“ Und so musste der 41-Jährige ständig improvisieren, vom Einspielen einer Stammelf sind die Polizisten kurz vorm Punktspielstart daheim gegen den Titelfavoriten SV Eichede weit entfernt. Nach den dürftigen Testspielleistungen gegen ETSV Weiche (0:6) oder im Kreispokal beim SC Gut Heil (3:1) und TSV Wankendorf (2:3) hat Blank („Manche Spieler müssen sich mal quälen“) sein Saisonziel deutlich nach unten korrigiert: „Wir sind eine echte Wundertüte, sollten uns erst dem Klassenerhalt widmen.“

 Mit der Verpflichtung des Ex-VfR-Kapitäns Patrick Nagel gelang dem PSV ein prestigeträchtiger Schachzug. Personell setzt der PSV nicht mehr ausschließlich auf Neumünsteraner Kicker. Aus Kropp kamen Robin Ziesecke und Philipp Reinhold, aus Preetz Paul Sachse. Die weiteren fünf Zugänge sind Akteure mit Perspektive. Probleme drohen im Abwehrverbund, nachdem mit Felix Schulz, Marcel Pinkert und Andre Bock ein leistungsstarkes Trio gegangen ist. Immerhin bietet der Vorjahreszwölfte mit dem von Blank zum Kapitän berufenen Christoph Pfützenreuter, Patrick Nagel und Burhan Gülbay drei exzellente Sechser auf, die als Stabilisatoren wirken sollen. Im Angriff dürfte Patrick Fürst gesetzt sein, während Dauerrenner Marc Barck seinem neuen Trainer „richtig Spaß“ macht. Torjäger Hasan Mercan (Rekonvaleszent nach Kreuzband-OP) wird die Hinrunde verpassen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3