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Zwei Höhepunkte für die Dicken

ORCi und J/70-EM Zwei Höhepunkte für die Dicken

Die Kieler Woche der Seesegler wartet in diesem Jahr gleich mit zwei Höhepunkten auf: An den ersten fünf Tagen geht es für die Dickschiffeigner zum zehnten Mal vor Kiel um die internationale deutsche ORCi-Meisterschaft. Im zweiten Teil kämpfen rund 100 Crews um den J/70-Europameistertitel.

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Beim Start des Welcome Race kann es am Sonnabendmorgen wieder eng werden in der Innenförde. Und zwar spätestens dann, wenn die Color Line einläuft.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Um beides zeitlich zu trennen und zu ermöglichen, steht am heutigen Sonnabend um 9.30 Uhr das Welcome Race unter zwei Sternen. Während die Freizeitkapitäne den gewohnten Weg aus der Innenförde nach Eckernförde antreten, geht das IDM-Feld von 50 Jachten auf eine Langstrecke, die bis in die Nacht hinein andauern soll. Mäßige südwestliche Winde dürften für ideale Bedingungen sorgen – sofern den Teams die heftigen Gewitterschauer der vergangenen Tage erspart bleiben.

 Vier Wochen vor der Seesegel-WM in Kopenhagen hätten es gerne eine paar mehr Teilnehmer sein können, aber die Creme de la Creme der deutschen Boote ist am Start. Topfavorit der größten Jachten (ORCi I), Dennis Gehrlein mit der Flensburger GP42 „Silva Neo“, dürfte von der Heiligenhafener Soto 40 „Sportsfreund“ mit Axel Seehafer gejagt werden, der seine Titelambitionen mit dem dänischen Matchrace-Champ Jesper Radich an Bord unterstreicht.

 Auch in der Gruppe ORCi II werden Flensburger hoch gehandelt. Aufsteiger Torsten Bastiansen mit der X-41 „Sydbank“ zählt ebenso dazu wie Titelverteidiger Peter Beck Mikkelsen auf seiner First 40 „BM-Yachting/Arxes-Tolina“.

 Bei den kleinsten Booten der neu benannten Kategorie ORCi III gab es lange Zeit Seriensiege von Jürgen Klinghardt und der X-332 Sport „patent³“. Auch nach einem Erfolgsloch 2014 wurde der Hamburger im Vorjahr wieder deutscher Meister. Diesmal will Knut Freudenberg (Bad Laer) mit seiner First 36.7 „Halbtrocken“ den Spieß aber erneut umdrehen.

 „Wo ich antrete, will ich auch gewinnen.“ Auf diesen einfachen Nenner brachte Multitalent Karol Jablonski seine Regattaeinsätze jüngst nach einem überraschenden Matchrace-Coup. Und gleiches gilt auch bei der J/70-EM vor Kiel für den Deutsch-Polen, der schon zehn Mal Eissegelweltmeister wurde.

 „Die Meldungen zur Euro haben uns alle überwältigt, denn wir hatten höchstens mit 80 gerechnet“, unterstreicht Kieler-Woche-Orgachef Dirk Ramhorst den Run auf die Bootsklasse, in der auch die Erste Segelbundesliga ausgetragen wird. Auch deren Macher Oliver Schwall aus Hamburg ist dabei und holt dazu nach mehr als 20 Jahren wieder seinen Bruder René an Bord, mit dem er damals Tornado-Weltmeister wurde. Wie bei der IDM kommt aber auch hier das Salz in der Suppe aus dem Ausland und dürfte den Einheimischen allemal das Wasser reichen können.

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