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Fünf Schleswig-Holsteiner sind dabei

Paralympics Fünf Schleswig-Holsteiner sind dabei

Nach der feierlichen Eröffnung der Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro beginnen am Donnerstag die sportlichen Wettkämpfe. Zu den 155 Sportlerinnen und Sportlern im deutschen Team gehören fünf aus Schleswig-Holstein.

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Stephanie Grebe (28) aus Heidgraben. Die Tischtennisspieler starten ihre Wettkämpfe am Donnerstag um 14 Uhr MESZ mit der Qualifikation.

Quelle: Jonathan Brady / dpa

Kiel. Der Segler Heiko Kröger aus Jersbek (Kreis Stormarn) steht vor seinen fünften und letzten Paralympics. Der 50-Jährige, der ohne linken Unterarm geboren wurde, hat den Ehrgeiz, der erste und der letzte Goldmedaillengewinner in seiner Bootsklasse zu sein. Die Segelklasse 2.4 mR war 2000 in Sydney eingeführt worden und wird nach 2016 wieder gestrichen. Der Einhandsegler hatte mit dem nur gut vier Meter langen Kielboot 2000 Gold geholt, 2004 und 2008 jeweils den vierten Platz und 2012 Silber.

Hier sehen Sie die schleswig-holsteinischen Teilnehmer an den paralympischen Spielen vom 8. bis zum 18. September in Rio de Janeiro.

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Gute Medaillenchancen werden auch Vanessa Low aus Ratzeburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) eingeräumt. Die doppelt oberschenkelamputierte 26-Jährige war 2012 Vierte über 100 Meter und Sechste im Weitsprung geworden und hat ihre Leistungen seitdem weiter verbessert. Im Weitsprung ist Low amtierende Weltmeisterin; sie hält mit 4,79 Metern den Weltrekord.

Im Tischtennis gehören Stephanie Grebe aus Heidgraben (Kreis Pinneberg) und Thomas Rau aus Kiel zu den Medaillenanwärtern. Die 28-Jährige, der von Geburt an beide Hände und der rechte Unterschenkel fehlen, hatte 2012 in London das Halbfinale erreicht. Der 32-Jährige, der ohne rechten Unterarm und ohne zwei Finger der linken Hand auskommen muss, war 2012 Vierter mit der Mannschaft geworden.

Zur Deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhl-Basketball gehört Kai Möller aus Schleswig. Der 25-Jährige, der schon sein Leben lang im Rollstuhl sitzt, ist zum ersten Mal bei Paralympics dabei.

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Ein Artikel von
Michael Kluth
Ressortleiter Sportredaktion

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