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Ausgezeichnetes Engagement

Peter-Petersen-Stiftung Ausgezeichnetes Engagement

Ob nun Einradfahrer, Fußballer oder Boxsportclub, eines hatten die Anwesenden gemeinsam: Sie haben sich in ihrer Sportart nach dem Motto „Potenziale erkennen und fördern“ engagiert und durften sich dafür über eine großzügige finanzielle Förderung freuen.

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Glückliche Preisträger im Haus des Sports: Mit dem Peter-Petersen-Preis wurden engagierte Sportler und Vereine ausgezeichnet – damit verbunden ist eine finanzielle Förderung ihrer Arbeit.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. So viele zufriedene Gesichter, wie am Dienstag sieht man wohl selten bei einer Abendveranstaltung im Haus des Sports in Kiel. Bereits zum dritten Mal war die Peter-Petersen-Stiftung beim Sportverband Kiel zu Gast, um insgesamt 20000 Euro an Vereine und Sportler aus der Landeshauptstadt zu überreichen.

Ruderer Petersen gab sein Vermögen

Peter Petersen war selbst ein leidenschaftlicher Ruderer. Sein beträchtliches Vermögen hat er vor sechs Jahren in eine gemeinnützige Stiftung zugunsten der Jugend in Schleswig-Holstein überführt. Ein Jahr später starb Petersen, der selbst keine Kinder hatte. „Man muss die Jugend und den Sport fördern, hat Peter Petersen immer gesagt, und in diesem Sinne sind auch die Auslobungen hier zu verstehen, als Anreiz, etwas Gutes für die Gemeinschaft und den Sport zu tun“, sagte Klaus Ripken von der Stiftung.

Der Vorsitzende des Sportverbandes Kiel, Günter Schöning, dankte Ripke. „Es ist eine tolle Auszeichnung für das Engagement der Kinder und Jugendlichen und für den Einsatz der Trainer, Betreuer und Kümmerer unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart.“ Die Auslobung in den fünf wichtigen Kategorien sei für ihn eine Herzensangelegenheit, fuhr Schöning fort, sie ermutige die Jugend in den Sportvereinen, sich auch weiterhin für ihren Sport einzusetzen.

In der Kategorie „Gemeinschaftsveranstaltungen im Freizeitbereich“ teilten sich die Gruppe Einradfahren in der SV Friedrichsort , die in vielen Arbeitsgemeinschaften an Schulen Kinder an ihre Sportart heranführt, und der KTB mit seiner Basketball-Grundschulliga den ersten Preis.

In der Kategorie „Gemeinschaftsveranstaltungen Migration, Inklusion und Integration“ würdigte die Stiftung die Arbeit mit Flüchtlingen des TuS Holtenau an erster Stelle. In dem 1600 Mitglieder starken Verein finden etwa 1000 Flüchtlinge vom MFG-5-Gelände Abwechslung zum eintönigen Alltag.

Die Leichtathletiksparte des KTB und die Einradhockeygruppe der SV Friedrichsort teilten sich die Auszeichnung für ihre Erfolge im Wettkampfsport, die Fußballschiedsrichter des Wiker SV wurden für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Die Stiftung ehrt auch talentierte Leistungssportler mit langfristiger nationaler Perspektive. Bei den Männern gewann der Kanute Leif Reh 2000 Euro, die er nach eigenem Bekunden in sein Equipment stecken wird. Bei den Frauen räumte die Ruderin Frieda Hämmerling den ersten Platz ab. Sie ist bereits Weltmeisterin. Die Studentin bereitet sich momentan auf die Olympischen Spiele in Rio vor.

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