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Polizei ermittelt gegen die Finderin

HSV-Rucksack-Affäre Polizei ermittelt gegen die Finderin

Die Hamburger Polizei ermittelt in der Affäre um den Rucksack mit geheimen Dokumenten von HSV-Sportdirektor Peter Knäbel gegen die Finderin. Es habe sich ein Anfangsverdacht des Diebstahls aus dem Auto von Knäbel ergeben, hieß es am Dienstag.

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HSV-Sportdirektor Peter Knäbel war der Rucksack abhanden gekommen. Jetzt wird ermittelt, ob er ihm aus dem Auto gestohlen wurde.

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa (Archiv)

Hamburg. Im Zuge der umfangreichen kriminalpolizeilichen Ermittlungen sowie einer anonym verfassten E-Mail, in der die Altenpflegerin als Diebin bezichtigt wird, habe sich jetzt gegen die Frau ein Anfangsverdacht des Diebstahls aus dem Auto von Knäbel ergeben, teilte die Polizei am Dienstag mit. „Der Vorgang ist zur Prüfung ihres Status, sowie zur Prüfung etwaiger weiterer Maßnahmen der Staatsanwaltschaft Hamburg übersandt worden“, hieß es weiter.

Mitte August war publik geworden, dass interne Dokumente mit Gehaltslisten und Vertragsdetails von Bundesliga-Profis in einem Hamburger Park gefunden worden waren. Die Altenpflegerin hatte angeblich den Rucksack von Knäbel entdeckt, ihn aber nicht erreicht. Auch beim Fußball-Bundesligisten waren ihre Anrufe angeblich ohne Erfolg geblieben. Daraufhin hatte sich die 38-Jährige an die „Bild“-Zeitung gewandt. Knäbel hatte Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Der HSV schaltete zudem unabhängige Wirtschaftsprüfer ein.

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