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Kaiserwetter beim „Q-Triläum“

Q-Tri in Bornhöved Kaiserwetter beim „Q-Triläum“

Bereits seit einem Vierteljahrhundert gehört der „Q-Tri“ zum Bornhöveder Sommer wie die Kugel Eis aus der Eisdiele. Schwimmen, Radfahren und Laufen prägten an diesem Wochenende wieder das Ortsbild der 3250-Einwohner-Gemeinde am Rande der Holsteinischen Schweiz.

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Kleine Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen: Die Männer gehen auf die 500 Meter Schwimmstrecke im Bornhöveder See.

Quelle: Jennifer Zornig

Bornhöved. Dort war die Begeisterung für die Traditionsveranstaltung an jeder Ecke spürbar. Passend zum diesjährigen „Q-Triläum“ zauberte sogar der Wettergott echtes Kaiserwetter aus dem Hut und bescherte den rund 450 Teilnehmern, knapp 300 Helfern und über 4000 Zuschauern einen sonnig-sommerlichen Sonntag.

Den Anfang machten um 9 Uhr die jüngsten Sportler, von denen einige ihre ersten Triathlon-Erfahrungen sammelten, mit einem Sprung in den kühlen Bornhöveder See. Vor 25 Jahren beim ersten Q-Tri gehörte zu diesen Neulingen auch die damals achtjährige Lisa Müller-Ott, die an diesem Wochenende – erstmals unter ihrem neuen Namen Schröder-Ott – einen Tageserfolg in ihrer alten Heimat feiern konnte. Trotz schwerer Beine vom zwei Tage zuvor erfolgreich absolvierten „Night Run“ überquerte die mittlerweile mehrfach ausgezeichnete deutsche Meisterin als Erste die Ziellinie der Sprintdistanz mit über einer Minute Vorsprung auf ihre Bundesligakolleginnen Sandra Kiel und Rike Kubillus vom TSV Bargteheide. „Der Förde Tritahlon in Kiel und der Q-Tri in Bornhöved sind quasi meine Heimrennen, die mir beide immer wieder unglaublich viel Spaß bringen. In Kiel konnte ich diesmal leider nicht an den Start gehen, aber so habe ich mich umso mehr gefreut, beim Q-Tri-Jubiläum und so genau 25 Jahre nach meinem ersten Triathlon hier wieder starten zu können. Die Stimmung ist einfach einmalig schön“, sagte die Lokalmatadorin.

Günther deklassierte die Konkurrenz

Auf der gleichen Distanz jubelte bei den Herren der Hamburger Fabian Günther, dessen favorisierter Teamkollege Marcel de Lannoy kurzfristig krankheitsbedingt absagen musste. Ob dieser allerdings mit dem stark auftrumpfenden Günther überhaupt hätte mithalten können, ist fraglich, denn der Hamburger deklassierte die Konkurrenz um Florian Plambeck (TSG Bargteheide-Tri) und Sven Teupke (USC Kiel) um mehr als dreieinhalb Minuten. „Heute lief alles ziemlich gut, die neu asphaltierte Radstrecke hat richtig Spaß gemacht. Die letzte Standortbestimmung vor der 70.3-WM in Australien ist geglückt! Da möchte ich in zwei Wochen in meiner Altersklasse aufs Treppchen“, verriet der 22-Jährige. Die schnellste Staffel stellte der SC Itzehoe mit der deutschen U23-Meisterin über 5000 Meter, Anna Gehring. Besondere Ehren erhielten neben den Siegern auch die langjährigen Helfer Peter Linke-Jipp (DLRG), Dirk Ruckpaul (Musik/Strom), Michael Dahlke (Laufkanal) und Ludwig Griese (Logistikleiter) sowie Triathlet Ansgar Kruse, die der Veranstaltung seit 25 Jahren die Treue halten. Cheforganisator Jan Philipp Krawczyk hatte nach einem langen Tag allen Grund zum Strahlen: „Alles hat wieder wunderbar geklappt. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!“

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