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Reinbek war „Kangaroos“ nicht gewachsen

Basketball-Regionalliga: Männer aus Klausdorf und Rendsburg ohne Chance Reinbek war „Kangaroos“ nicht gewachsen

Noch ist nicht alles Gold, was glänzt. Doch mit dem 75:33 (46:22) gegen den TSV Reinbek feierten die „Kangaroos“ des Kieler TB in der Zweiten Basketball-Regionalliga der Frauen einen optimalen Saisonauftakt.

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Kiel. Bereits ihre zweiten Niederlagen bezogen die Männer-Teams vom TSV Klausdorf und BBC Rendsburg.

Frauen

KTB-„Kangaroos“ -

TSV Reinbek 75:33

Zu einem verlässlichen Maßstab avancierte der TSV in der Reventlouhalle nicht. Die „Kangaroos“ setzten sich auf 9:2 (4.), 26:12 (10.) und 33:16 (14.) immer dann ab, wenn sie den Defensivdruck erhöhten und aus dem von Jana Brandes und Henrike Harders forcierten Tempo profitierten. In spielerischer und athletischer Hinsicht agierte der KTB weit überlegen, offenbarte jedoch unter dem Korb die Schwächen der Vorsaison. Die Konsequenz am Brett ließ zu wünschen übrig, hinzu kam eine Quote von nur 17 von 38 verwandelten Freiwürfen. Allein Centerspielerin Carola Hagedorn zog zwar immer wieder Fouls auf sich, versenkte allerdings nur einen von zehn Würfen von der Linie. Im dritten Viertel (10:10) leistete sich der Gastgeber eine kollektive „Auszeit“. Und die Tatsache, dass Martha Laessing (13 Punkte) und der noch zu wenig integrierte Neuzugang Nele Wiegmann (9) ihre Bilanz im Schlussviertel, das der KTB mit 19:1 für sich entschied, „anhübschten“, machten die Zonenschwäche des KTB nur vorübergehend vergessen. Eine starke Vorstellung bot Routinier Sylvia Maik-Statzner, die mit 17 Punkten glänzte. „Unsere Verteidigung war gut organisiert. Aber die Center müssen konsequenter treffen. Insgesamt hat die ganze Mannschaft ihr Optimum gegeben und ihre Fehler im Laufe des Spiels abgestellt“, resümierte KTB-Coach Henning Schemann.

tas

Herren

MTSV Hohenwestedt -

TSV Klausdorf 90:64

„Es war wie in der vergangenen Woche”, kommentierte TSVK-Trainer Nick Polk die Niederlage. „Hohenwestedt wollte den Erfolg mehr als wir, verteidigte aggressiver und sprang höher.” Dabei konnten die „Leeches” lange Zeit mithalten, kamen nach der Halbzeit (34:41) kurzzeitig sogar auf vier Punkte heran. Im Schlussviertel (14:29) brach der Klausdorfer Kader dann aber auseinander. „Die erneut mangelhafte Trainingsbeteiligung nach dem Bergedorf-Spiel war sicherlich das falsche Signal”, sagte Polk. Er ist überzeugt, dass die Ursache für die zweite hohe Niederlage nicht bei den individuellen Fähigkeiten zu suchen ist: „Wir müssen einfach die Gier am Basketball wieder entdecken.”

rha

BBC Rendsburg -

Rotenburg/Scheeßel 85:94

Der Heimnimbus ist dahin! Zwei Jahre lang waren die Rendsburger in eigener Halle ungeschlagen. Der Heimauftakt in der Zweiten Regionalliga vor 210 Zuschauern missglückte insbesondere deshalb, weil der Aufsteiger es nicht verstand, nach gegnerischen Freiwürfen in Ballbesitz zu gelangen. „Damit haben wir auch zu wenig Schnellangriffe starten können“, kritisierte Trainerin Antje Mevius. Wie nervös die „Twisters“ in die Partie gegangen sind, machte sich in den Anfangsphasen beider Halbzeiten bemerkbar. Bei 8:9 Punkten nach vier Minuten war die Welt noch in Ordnung, nach acht Minuten stand es 8:25. Die gleiche Schwäche zeigten die Rendsburger nach der Pause. Doch die Gastgeber steckten selbst beim 41:60 nicht auf. In einem tollen Endspurt, unterstützt vom ohrenbetäubenden Lärm des Publikums, kamen sie bis auf 80:85 heran, bevor zwei Ballverluste das endgültige „Aus“ bedeuteten.

wm

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