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Rugby-Adler erkämpfen Playoff-Rang

Relegation Rugby-Adler erkämpfen Playoff-Rang

Die zweite Rugby-Bundesliga Nord hat ihre Sensation: Als Aufsteiger stürmten die Männer der FT Adler Kiel als Vizemeister in die Relegationsrunde zur ersten Liga.

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Als Aufsteiger stürmten die Männer der FT Adler Kiel als Vizemeister in die Relegationsrunde zur ersten Liga.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Mit einem 25:7 (15:7)-Erfolg am Sonnabend über Welfen Braunschweig komplettierte die Truppe von Coach Torsten Weise eine grandiose Punktrunde.

„Unser Ziel war der Klassenerhalt. Jetzt reden wir über die Playoffs“, so Teammanager Piet Schönherr. „Alles was nun noch kommt, wäre die Kirsche auf dem Sahnehäubchen des Riesen-Eisbechers, den das Team sich in dieser astreinen Saison verdient hat.“ Dabei machten die Förde-Rugger den heimischen Prof.-Peters-Platz zum uneinnehmbaren Adlerhorst. Auch die Gäste aus Braunschweig mussten sich trotz großer Anstrengung geschlagen geben. Allerdings präsentierten sich die gegen den Abstieg kämpfenden Welfen als äußerst unbequemer Gegner, der sein Heil im Angriff suchte und so etliche Male die Adler-Defense überraschte. Kiel ging früh durch Piet Schönherr (10.) mit einen Strafkick aus 30 Metern in Führung, dann bedankte sich Tom Hansen (17.) nach einem krassen Gäste-Abwehr-Blackout mit einem Versuch, Schönherr erhöhte mittels Kick auf 10:0. Der Jubel war kaum verklungen, als die Braunschweiger ihrerseits einen Aussetzer in der Adler Defense zum Anschluss nutzten. Markus von Rheinbaben (30.), aus einen kompakten Geschiebe heraus, sorgte für den 15:7-Vorsprung zur Pause.

Hier finden Sie Fotos vom Match FT Adler gegen Braunschweig.

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In der zweiten Hälfte hatten auf dem glitschigen Geläuf beide Teams weitere Chancen, allein die Platzherren scorten. Hannes Büchmann (55.) knallte nach einem kraftvollen Sprint das Lederei zum 20:7 in die Malzone und Kapitän Christian „Würfel“ Droll schoss aus einer Gedränge-Situation heraus mit der Durchschlagskraft einer Kanonenkugel zum 25:7-Endstand ins Ziel. „Und jetzt ab in die Relegation!“ brüllte Schluss Daniel Michel – das war das Startsignal zur Party. Die Welfen hatten noch eine besondere Würdigung für die Sieger parat: Fünf Splitternackte drehten unbeeindruckt von eisigen Böen und Regen eine Ehrenrunde.

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