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Adler kämpfen Bremen 1860 nieder

Rugby in Kiel Adler kämpfen Bremen 1860 nieder

In der 2. Rugby-Bundesliga Nord sorgen die Männer der FT Adler Kiel weiter für Furore: Mit 11:6 (6:6) entzauberte der Aufsteiger am Sonnabend auf dem Professor-Peters-Platz den Tabellenführer Bremen 1860 und fuhr damit den dritten Sieg im dritten Spiel ein.

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Hier noch in der Defensive aktiv, später umjubelt vorne: Michael Weselmann (li.) unterbindet den Lauf des Bremers Jannik Pelz.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Es war ein zähes Ringen, in dem der Außenseiter den klar favorisierten Gästen nachdrücklich den Schneid abkaufte. Der Liga-Favorit mit erklärten Erstliga-Ambitionen biss sich an den energisch kämpfenden Platzherren die Zähne aus. Die Kieler Abwehr war kaum auszutricksen, selten gelangten die 1860er überhaupt in die Nähe der Mallinie. So resultierte ihre 6:0-Führung aus zwei Strafkicks (3./10.), die Piet Schönherr (16./35.) aber egalisierte. Schönherr vertrat als Kicker den verletzten Daniel Michel, der mit einer Schlüsselbein-Faktur länger ausfällt und dafür das Coaching an der Seitenlinie übernahm.

Michael Weselmann tankt sich umjubelt durch

Auch in der zweiten Hälfte lieferten die Adler den Stadtmusikanten ein Duell auf Augenhöhe. In der 68. Minute dann fanden Spielertrainer Alwin Klick und Torsten Weise erste Lücken im Bremer Abwehrbollwerk, jetzt tobte der Kampf nahe der Mallinie. Christian Droll blieb noch stecken, aber Michael Weselmann tankte sich durch das Getümmel und legte das Leder zum laut bejubelten Versuch (70.) ab. Der Erhöhungskick aus sehr spitzem Winkel misslang, die Kieler brachten anschließend den knappen 11:6-Vorsprung gegen die Schlussoffensive der Gäste mit Geschick und aufopferndem Einsatz ins Ziel.

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FT Adler Kiel
Foto: Es ging hoch her: Die Kieler Defensive um Alwin Klinck, Daniel Michel und Alexander Hänert (v. re.) stoppen in dieser Szene einen Hannoveraner Angriff.

Aufsteiger FT Adler Kiel sorgt weiter für Aufhorchen in der Rugby-Szene: In einer begeisternden, kämpferischen Zweitliga-Partie wurde der Favorit Hannover 78 II auf dem Prof. Peters-Platz mit 17:10 (12:0) in die Knie gezwungen. Damit verpasste Kiel Rugby nur um ein Haar die Tabellenführung.

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