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Schulz schlägt Hrubesch für HSV-Jugendarbeit vor

Fußball Schulz schlägt Hrubesch für HSV-Jugendarbeit vor

HSV-Legende Willi Schulz hat den Hamburger Fußball-Bundesligisten zu besserer Nachwuchsarbeit aufgefordert und Horst Hrubesch als Koordinator vorgeschlagen. "Er macht beim DFB einen hervorragenden Job, kann mit jungen Leuten umgehen.

Hamburg. Das wäre für uns die Ideallösung", sagte der frühere WM-Zweite in einem Interview des "Hamburger Abendblatts" vom Freitag. Hrubesch (61) trainiert beim Deutschen Fußball-Bund die U19-Nationalmannschaft.

Beim HSV hat zum 1. Juni der ehemalige Bundesliga-Profi Michael Schröder den Schweizer Paul Meier als sportlichen Leiter des Nachwuchses abgelöst. Schulz ist es ein Dorn im Auge, dass die Verantwortlichen für die Jugendarbeit beim HSV in den vergangenen Jahren häufig gewechselt haben. "Nicht nur das. In großen Vereinen dauert es häufig lange, bis diese Dinge umgesetzt werden. Es ist ja der leichte Weg, renommierte Spieler mit Geld zu holen, anstatt sie über Jahre hinweg auszubilden." Die Ausbildung von jungen Spielern sei aber das Fundament: "Schauen Sie zu den Bayern. Diesen Weg mit dem hohen Anteil an Eigengewächsen sollten wir versuchen zu kopieren."

Die Nachwuchsabteilung sollte mit mehr Leben erfüllt und das Scoutingsystem weiter reformiert werden, fordert der ehemalige Nationalspieler. "Ich habe schon früher im Aufsichtsrat gesagt: Die Preise für Spieler laufen schneller, als man schauen kann. Die Zeit wird kommen, da werden wir die Transfersummen nicht mehr stemmen können. Deshalb wird es höchste Zeit, dass die Nachwuchsarbeit in Ochsenzoll effektiver wird", erklärte Schulz.

dpa

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