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Förde frei für die Modelljacht-Regatta

Segeln Förde frei für die Modelljacht-Regatta

Kleine Segelboote ganz groß: Am Sonntag findet auf der Kieler Förde erstmals eine Modelljacht-Regatta der besonderen Art statt. 13 Boote des Typs „3x1 One Design Race“, entwickelt von der Hamburger Modellbootwerft Stockmaritime, treten gegeneinander an.

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Die seewassertauglichen Modelljachten segeln auch schon mal neben Riesenpötten.

Quelle: hfr/H. Genthe

Kiel. Gesegelt wird direkt vor dem Camp 24/7: „Das ist besonders schön, da die Besucher das Regatta-Geschehen so direkt von der Promenade aus beobachten können“, sagt Hans Genthe, Pressesprecher von Stockmaritime, und hofft auf gutes Wetter. Gerade die vielen bunten Segel seien ein absoluter Hingucker, weiß der Konstrukteur der Miniboote. „Das Spannende an den 1,25 Meter langen Jachten aus Carbon ist, dass sie komplett ferngesteuert zu segeln sind“, erklärt Genthe.

 Insgesamt sind zwischen 11.30 Uhr und 16 Uhr 15 Wettfahrten geplant. „Wir haben den Kurs extra trapezförmig angelegt, damit Besucher die in Führung liegenden Boote genau verfolgen können“, erklärt Genthe. Immer wenn der letzte Teilnehmer das Ziel erreicht hat, wird neu gestartet. Alle fünf Wettfahrten können die Teilnehmer eine Wettfahrt auslassen. „So vermeiden wir lange Pausen, und der Wechsel zu einer anderen Segelgröße wird zu einem ähnlichen taktischen Instrument wie ein Boxenstopp in der Formel 1.“ Erlaubt sind vier Segelgrößen für unterschiedliche Windstärken.

 Die Modell-Regatta läuft wie ein „echter“ Segelwettkampf ab und werde daher von vielen Seglern als Trainingseinheit aus der „Adlerperspektive“ genutzt. „Hier kann mit wenig Aufwand das taktische Verständnis geschult werden“, weiß Genthe, der selber an den Start geht. Durch den Wechsel in der Perspektive bekomme der Athlet ein besseres Verständnis für die Entwicklungen auf dem Kurs; Winddreher und die taktische Nutzung der Regeln seien leicht und schnell nachvollziehbar.

 Das Interesse am Modellsegeln hat nach Angaben von Genthe in den letzten Jahren stark zugenommen. In Deutschland sei die Gemeinschaft der 3x1-Segler auf über 300 Skipper angewachsen. Diese treffen sich immer häufiger zu Regatten. Die Modelljachten sind seewasserfest und lassen sie sich auch bei starkem Wellengang sowie Wind bis zu sieben Beaufort segeln. „Egal wie das Wetter ist, wir werden auf jeden Fall starten“, sagt Genthe.

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Ein Artikel von
Jana Ohlhoff
Lokaldesk

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