18 ° / 14 ° wolkig

Navigation:
„Wikinger“ holen Lindbäck zurück

Speedway-Bundesliga „Wikinger“ holen Lindbäck zurück

Der MSC Brokstedt steht in der Speedway-Bundesliga vor einer ganz schweren Aufgabe. Für den deutschen Meister aus Schleswig-Holstein geht es am Sonntag (ab 14 Uhr, Eichenring) beim Team Wolfslake Falubaz dabei wieder einmal um „Alles oder Nichts“.

Voriger Artikel
Buhl ist Vorreiter der deutschen Segel-Erfolge
Nächster Artikel
Deutsche 49er wenden Disqualifikation ab

Hält die Spur auch in schwierigen Kurven: Antonio Lindbäck aus Schweden (vorn) geht am Sonntag für den MSC Brokstedt an den Start.

Quelle: hfr

Brokstedt. Zwar ist das Team aus Brokstedt Tabellenführer, muss jedoch in Wolfslake bei Berlin unbedingt einen Sieg landen, um die Chance auf den Einzug in die beiden Finalläufe zu wahren, die letztlich über die Titelvergabe entscheiden.

 „Das wird eine knifflige Aufgabe für unsere Mannschaft“, sagt MSC-Pressesprecher Michael Schubert. „Wir wissen, dass Wolfslake auf heimischer Bahn eine echte Macht ist und wir nicht die Favoritenrolle inne haben.“ Dies könnte sich aus Brokstedter Sicht vielleicht sogar als Vorteil erweisen, stehen die Gastgeber doch unter enormem Druck. Alles andere als ein Heimsieg könnte bereits das vorzeitige Aus im Kampf um die beiden ersten Tabellenplätze bedeuten. „Für uns gilt es also, mit der derzeit stärksten Mannschaft anzureisen.“

 So wie Schubert sieht es auch die Teammanagerin der „Wikinger“, Sabrina Harms. Wieder einmal nutzte sie ihre guten internationalen Kontakte in der Speedway-Szene und konnte mit dem Dänen Peter Kildemand und Antonio Lindbäck aus Schweden zwei internationale Top-Fahrer mit Grand-Prix-Erfahrungen für das Rennen am Sonntag verpflichten. Beide haben bereits in Diensten des MSC gestanden und seien sportlich und menschlich erste Wahl. Harms: „Wir bieten die beste Mannschaft auf, die wir im Rahmen unserer Möglichkeiten zusammenstellen konnten.“ Neben den beiden internationalen Akteuren setzt der MSC auf bewährte Kräfte. Neben Mannschaftskapitän Tobias Kroner (Dohren) und dem Werlter Kai Huckenbeck stehen auch Routinier Matthias Kröger aus Bokel im Kreis Pinneberg sowie das Nachwuchstalent Lukas Fienhage (Lohne) im Aufgebot des Spitzenreiters.

 Geht es nach Schubert, wird sich der personelle Kraftakt des Vereins auch finanziell lohnen. „Sollten wir erfolgreich sein und wie im Vorjahr das Bundesliga-Finale erreichen, haben wir ein zusätzliches Heimrennen auf dem Holsteinring.“

 Von msc/alm

 

 MSCB-Aufstellung: Peter Kildemand (Dänemark); Antonio Lindbäck (Schweden); Kai Huckenbeck (Werlte); Tobias Kroner (Dohren); Matthias Kröger (Bokel); Lukas Fienhage (Lohne).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
KN-online (Kieler Nachrichten)

Anzeige
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3