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Jetzt röhren wieder die Motoren

Speedway-Motorsport Jetzt röhren wieder die Motoren

Der 1. Mai ist nicht nur der Tag der Arbeit, sondern traditionell auch der Tag des Speedway-Motorsports – zumindest in der Gemeinde Brokstedt. Der MSC Brokstedt im ADAC bestreitet am Sonntag auf dem Holsteinring gegen ST Wolfslake Falubaz Berlin sein erstes Rennen der Bundesliga-Saison 2016.

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Knapp neben der Rasenkante: Am Maifeiertag ist in Brokstedt traditionell wieder Speedway-Zeit.

Quelle: hfr

Brokstedt. Der MSC, deutscher Meister von 2014, hat sich Einiges vorgenommen. In der vergangenen Rennserie wurde das Finale nur um einen einzigen Punkt verpasst, die „Wikinger“ mussten sich in der Endabrechnung mit Rang drei zufrieden geben. In diesem Jahr ist die Bundesliga-Endrunde wieder das erklärte Ziel. „Die Zeiten werden härter“, sagt der Zweite Vorsitzende Michael Schubert. „Da in Brokstedt noch nie das Geld regiert hat, werden wir versuchen, im Rahmen unserer Möglichkeiten das Optimale zu erreichen.“

 Seit Mitte der Woche steht das sechsköpfige Fahrerteam fest, wobei Teammanagerin Sabrina Harms wieder einmal die traditionell guten Kontakte der Brokstedter nach Skandinavien von Nutzen waren. Neben dem Mannschaftskapitän und deutschen Meister von 2012, Tobias Kroner (Dohren/Emsland), werden Kai Huckenbeck aus Werlte/Niedersachsen, nationaler Champion 2013 und ’14, das 46-jährige MSC-Urgestein Matthias „Matten“ Kröger (Bokel) als sechsmaliger Team-Weltmeister und der 15-jährige Youngster Lukas Fienhage (Lohne/Niedersachsen) wie schon in der Vorsaison die Brokstedter Farben vertreten. Die Teamplätze fünf und sechs besetzen der dreimalige Langbahn-Weltmeister Joonas Kylmäkorpi aus Finnland und der Däne Mikkel Bech, der zum ersten Mal für den MSC antritt.

 Kapitän Kroner zeigt sich vor dem Bundesliga-Auftakt zuversichtlich: „Es werden mit Sicherheit spannende Rennen werden.“ An Fahrpraxis mangelt es dem 30-Jährigen nicht. Ob bei zwei Rennen im brandenburgischen Wittstock oder als deutscher Vertreter in der „Speedway Best-Pairs-Serie“ – Kroner war bereits in der Frühphase der Saison in guter Verfassung. „Sicherlich wird uns Wolfslake sehr viel abverlangen, doch neben dem Heimvorteil ist gerade der Teamgeist beim MSC entscheidend“, sagt der Kapitän. „Ich denke, die Mischung passt.“ Brokstedt sei für ihn eine Herzensangelegenheit, ergänzt „Tobi“ Kroner. Mit dem Gewinn des Speedway-Titels mit dem MSC vor zwei Jahren krönte er sein bisheriges Engagement bei den Nordlichtern – ein Erfolg, den er gern wiederholen will.

 Doch schon das erste Rennen am Sonntag wird für die Gastgeber eine Herausforderung. Denn zum Saisonauftakt am 9. April gewannen die Wolfslaker mit 44:40 gegen den AC Landshut Devils, den amtierenden deutschen Vizemeister...

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Foto: Mit parallelen Vorderrädern dicht an dicht durch die Kurve: Der Brokstedter Kai Huckenbeck (2. v. re.) greift den führenden Krystian Pieszczek an. Dahinter folgen Przemyslaw Pawlicki (MSC) und der Landshuter Eric Riss.

Der einzige Sturz des Wettkampftages von Przemyslaw Pawlicki war symptomatisch. Als der vom Speedway-Bundesligisten MSC Brokstedt für das Duell gegen den AC Landshut verpflichtete Pole in der letzten Runde des zehnten Vorlaufs auf dem Holsteinring von seinem Motorrad rutschte, war die Niederlage perfekt.

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