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Spielabbruch beim FC Süd

MED SV Spielabbruch beim FC Süd

Eklat in der Kieler Kreisklasse A: Nach einer Tirade an Beleidigungen und Beschimpfungen hat der Schiedsrichter das Spiel zwischen dem FC Süd Kiel und dem MED SV am Sonntag nach 88 Minuten beim Stand von 3:1 abgebrochen. Laut Polizeibericht griff daraufhin der Trainer des MED SV den Schiedsrichter tätlich an.

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 Das Spiel wurde nach 88 Minuten abgebrochen (Symbolbild).

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Die Folge waren laut Augenzeugenberichten Tumulte und Handgreiflichkeiten, in die rund 20 Personen, darunter Zuschauer und Spieler, beteiligt waren. Während die Polizei alarmiert wurde, habe ein Pulk von FC-Süd-Akteuren den Schiedsrichter geschützt. Auch besonnene MED-Spieler hätten versucht, die aufgebrachte Stimmung zu besänftigen.

Letztlich habe Süd Kiels Platzwart den Schiedsrichter zu seinem eigenen Schutz bis zum Eintreffen der Polizei in der Kabine eingeschlossen und sich deswegen selbst Gewaltandrohungen ausgesetzt gesehen.

„Solches Fehlverhalten hat auf Fußballplätzen nichts zu suchen“, erklärt der Vorsitzende des Kreisfußballverbandes Kiel, Kerem Bayrak. „Wir warten jetzt die Stellungnahmen aller Beteiligten ab. Das Kreisgericht wird zeitnah eine Entscheidung fällen, ob es zu einer Vorsperre kommt“

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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