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Anjuli Knäsche knackt die Olympia-Norm

Stabhochspringerin aus Kiel Anjuli Knäsche knackt die Olympia-Norm

Was eine Überraschung: Nach einem verhaltenen Saisoneinstieg mit nur wenigen gültigen Sprüngen drehte Kiels Stabhochsprung-Ass Anjuli Knäsche (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Paderborn so richtig auf und knackt die Olympianorm.

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Auf dem Sprung nach Rio? Die Olympianorm hat Stabhochspringerin Anjuli Knäsche in Paderborn auf jeden Fall schon mal abgehakt.

Quelle: Jennifer Zornig

Paderborn. Früh in den Wettkampf eingestiegen, sammelte die 22-Jährige zunächst bei Höhen von 4,00 bis 4,30m Selbstbewusstsein, bevor es in den Bereich ihrer persönlichen Bestleistung ging. Seit fast drei Jahren stand diese bei 4,45m, gesprungen bei den deutschen Meisterschaften der Aktiven, als sie als Nachwuchsspringerin mit dem dritten Platz groß auftrumpfte. In der vergangenen Saison kratzte Knäsche mehrfach an einer neuen Rekordhöhe, doch erst am Donnerstag in Paderborn gelang ihr der nächste Schritt.

WG-Duell machte locker

Das WG-Duell mit Mitbewohnerin Annika Roloff und das gemeinsame Training mit der niederländischen Rekordhalterin Femke Pluim, mit der sie nach dem verpatzten Meeting in Hengelo noch einige Einheiten absolvierte, brachten zugleich Lockerheit als auch Angriffslust, die sie, bei deutlich besseren Wetterbedingungen als noch bei den vergangenen Wettkämpfen, sogleich in Höhe umsetzten konnte. Zwei Versuche benötigte Knäsche jeweils über 4,40m und die Olympianorm von 4,50m. Im dritten Anlauf setzte die Kielerin dann noch einen drauf und überwand die neue S-H-Landesrekordhöhe von 4,55m, mit der sie sich gegen Roloff (4,40m) durchsetzen konnte.

Knäsche möchte die Leistung bestätigen

„Ich bin überglücklich, endlich eine neue Bestleistung! Die Sprünge heute waren richtig gut, selbst bei 4,50m hatte ich noch Platz zwischen mir und der Latte. Auch das Publikum, die Anlage und das Wetter waren richtig klasse. Nach 4,55m habe ich den Wettkampf dann abgebrochen, da ich bereits viele Versuche hinter mir hatte und einfach platt war. Bei den nächsten Wettkämpfen möchte ich diese Höhe auf jeden Fall bestätigen“, so Knäsche, die sich mit dieser Leistung an die Spitze der aktuellen deutschen Jahresbestenliste setzte und sich Hoffnungen auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Rio oder den Europameisterschaften in Amsterdam machen kann.

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Leichtathletik
Foto: Die Kielerin Anjuli Knäsche gewann bei den deutschen U23-Meisterschaften die Goldmedaille und den Titel. Sie übersprang alle Höhen bis 4,30 Meter im ersten Versuch.

Stabhochspringerin Anjuli Knäsche (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) trumpfte in Wetzlar mit einer neuen Saisonbestleistung von übersprungenen 4,30 Meter auf und kann nach dem Titelgewinn auch mit der U23-EM planen.

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