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Statt Hitze: Night Session

Australian Open Statt Hitze: Night Session

Bei den Australian Open in Melbourne kommen Angelique Kerber und Julia Görges in den Genuss vermeintlich elektrisierender „Night-Sessions“. Im Melbourne & Olympic Park, in dem sich allein am Mittwoch wieder 50000 Tennis-Fans tummelten, schlagen die beiden Schleswig-Holsteinerinnen Donnerstag ab 19 Uhr Ortszeit (10 Uhr/MEZ) zur allerbesten Primetime auf.

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Kerber in Melbourne mühelos in Runde drei

Die deutsche Meisterin Anna-Lena Friedsam (21) hat den Schritt in Runde drei schon geschafft.

Quelle: Frank Molter

Melbourne. Wie es dieser Tage in die dritte Runde gehen kann, konnte sich das Fed-Cup-Duo gestern schon einmal bei Anna-Lena Friedsam anschauen. Die deutsche Meisterin buchte nach einem sicheren 6:3, 6:4-Erfolg gegen Qiang Wang erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier das Ticket für die dritte Runde. Gegen ihre chinesische Kontrahentin, die zum Auftakt immerhin die favorisierte US-Amerikanerin Sloane Stephens auf die Heimreise geschickt hatte, ließ die Pfälzerin nichts anbrennen. In der nächsten Runde gegen die italienische US-Open-Finalistin Roberta Vinci will die Weltranglisten-82. ihre Unaufgeregtheit beibehalten. „Ich freue mich einfach auf das Match und habe nichts zu verlieren“, sagt die 21-Jährige.

 Vom Papier her deutlich einfacher gestaltet sich die Zweitrunden-Aufgabe für Angelique Kerber. Der Zittersieg vom Dienstag gegen die Japanerin Misaki Doi ist der Kielerin vor dem Duell mit der Rumänin Alexandra Dulgheru (WTA 61) allerdings Warnung genug. „So ein Match darf ich mir nicht noch einmal erlauben. Ich muss versuchen, das Spiel zu diktieren“, sagte Kerber nach dem 2:41-Stunden-Thriller, der dem Namen des Austragungsortes auf Show Court 2 alle Ehre machte. Weiter geht’s nun in die einen Aufschlag entfernte und nagelneue Margaret Court Arena. In den bisherigen zwei Matches gegen Dulgheru 2010 und 2015, beide auf Hartplatz, hatte Kerber keine Probleme und siegte sicher.

 Auf eine „volle Hütte“ darf sich Julia Görges einstellen. Das Match der Bad Oldesloerin gegen die an Nummer neun gesetzte Tschechin Karolina Pliskova (Bilanz: 0:1) wurde in der riesigen Rod Laver Arena (Fassungsvermögen: 15000 Zuschauer) angesetzt. Dort, wo direkt vor Görges Australiens „Liebling der Nation“, Lleyton Hewitt, gegen David Ferrer aus Spanien auf dem Platz stehen wird. Der ehemalige Weltranglistenerste befindet sich auf Abschiedstournee. Und da jedes seiner Matches bei seinen sage und schreibe 20. Australien Open sein letztes in Melbourne sein könnte, sind Tickets für diese „Blockbuster“ derzeit die heißbegehrtesten in der Stadt. Und sie gelten auch für das Görges-Match.

 Nicht minder aufregend dürfte der Tag für Laura Siegmund werden. In der zweiten Runde bekommt es die Schwäbin mit Jelena Jankovic zu tun – und zwar in der nicht minder großen Hisense Arena. Allerdings muss die 28-Jährige schon am Mittag gegen die an Nummer 19 gesetzte Serbin antreten. „Bei den US Open habe ich gegen Petra Kvitova im riesigen Arthur-Ash-Stadion gespielt. Mich pushen ein großes Stadion und viele Zuschauer eher“, meinte Siegmund. In der zweiten Runde sind heute außerdem Tatjana Maria, Annika Beck und Sabine Lisicki gefordert.

 Wunden lecken war für das deutsche Herren-Tennis angesagt. Mit Daniel Brands schied beim 6:4, 1:6, 6:7, 3:6 gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez (Nr. 26) der letzte DTB-Spieler aus. Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann bezeichnete die Bilanz als „nicht zufriedenstellend“. Bis zum Heimspiel Anfang März in Hannover gegen Tschechien wartet noch viel Arbeit aufs deutsche Ensemble.

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