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Stine Küspert beerbt Neele Voigt

BW Wittorf Stine Küspert beerbt Neele Voigt

Sie wird Ende Juli 16 Jahre jung, wirkt aber fast erwachsen. Stine Küspert aus dem U19-Perspektivteam des Deutschen Badminton-Verbandes ist die neue Nummer eins beim Zweitligisten BW Wittorf und tritt das Erbe von Neele Voigt an, die acht Jahre lang für Blau-Weiß aufgeschlagen hat.

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Wittorfs Neuzugang Stine Küspert besucht die Eliteschule des Sports in Hamburg.

Quelle: Torge Meyer

Neumünster. Die Familie Küspert hat das Badminton-Gen in sich. Vater Thomas ist ebenso beim Bremer BC aktiv wie Bruder Flinx (21). Stine überzeugte zuletzt beim BBC in der Niedersachsen-Bremen-Liga mit einer Erfolgsquote von 89 Prozent (zwölf Siege in 13 Partien/24:3 Sätze). Ihre Paradeschläge sind der Smash und der Cross-Drop.

 Längst hat sich die 15-Jährige aus dem heimatlichen Nest entfernt, geht seit drei Jahren in die Eliteschule des Sports in Hamburg. „Die ersten 18 Monate bin ich noch zwischen Bremen und Hamburg gependelt. Ich wollte noch nicht weg von Zuhause.“ Verständlich, mit ihren damals gerade einmal zwölf Jahren. Doch seit anderthalb Jahren lebt die Neu-Wittorferin im Sportinternat am „Alten Teichweg“, strebt das G13-Abitur an. Den Fokus hat die Mathematik-Liebhaberin auf das Spiel mit den Gänsefedern gelegt. „Von montags bis Freitag habe ich zehnmal Sport.“ Neben dem Badmintontraining stehen für die Einzelspezialistin Kraft- und Athletikeinheiten auf dem Programm.

 „Skeptisch“, hatte sie anfänglich reagiert, als Wittorfs Trainer Ralf Treptau Anfang des Jahres sein Interesse an einer Verpflichtung bekundet hatte. Doch dann habe sie sich relativ schnell für Wittorf entschieden. Dass ihre Vorgängerin nur vier ihrer letzten 20 Zweitligaspiele im Einzel gewinnen konnte, schockt die U17-DM-Dritte nicht. Sie habe nichts zu verlieren, könne nur gewinnen. „Stine ist eines der hoffnungsvollsten Talente in Deutschland“, schwärmt Treptau, bleibt aber realistisch: „Ergebnisorientiert haben wir zunächst keine Erwartungen. Sie soll sich bei uns weiterentwickeln und sich durchbeißen. Sie ist eine große Kämpferin.“

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