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Wer ist die Nummer eins im Kieler Sport?

THW oder Holstein Wer ist die Nummer eins im Kieler Sport?

Der THW Kiel hat seine wirtschaftliche Vormachtstellung im Profisport der Landeshauptstadt eingebüßt. Lokalrivale Holstein begegnet den Zebras spätestens seit dem Aufstieg in die Zweite Fußball-Bundesliga im Mai zumindest auf Augenhöhe. Das belegen die KN-online vorliegenden Zahlen.

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Der Fußball-Zweitligist Holstein Kiel (rechts) bewegt sich wirtschaftlich auf Augenhöhe mit dem Handball-Rekordmeister THW Kiel.

Quelle: Montage: Lina Schlapkohl

Kiel. Der THW steckt tief in der sportlichen Krise. Parallel dazu sind die Störche auf einem ungeahnten Höhenflug, stehen sensationell auf einem Aufstiegsplatz – und sind bundesweit so beliebt wie noch nie: In einem Sympathie-Ranking aller 36 Fußball-Bundesligisten belegt Holstein Kiel aktuell Platz sechs. Eine Tatsache, die Sponsoren nicht verborgen geblieben ist. Überregionale Berichterstatter wollen deshalb schon längst einen Zeitenwandel in Kiel beobachtet haben. „Die Handball-Hauptstadt lebt Fußball“, titelte etwa die „Süddeutsche Zeitung“.

„Die Marke THW wird meiner Meinung nach momentan etwas kaputtgeredet“, sagt THW-Geschäftsführer Thorsten Storm. „Die aktuelle Berichterstattung und der Vergleich zwischen Fußball und Handball ist mir an einigen Stellen zu oberflächlich.“

Unterschiede bei den TV-Geldern

Allein bei den Erträgen aus den TV-Geldern trennen den THW und Holstein Kiel Welten. Die Störche rangieren mit den 6,4 Millionen Euro für das laufende Spieljahr zwar an letzter Stelle unter den 36 Klubs der Ersten und Zweiten Liga, speisen aber allein damit schon die offiziell mit 6,2 Millionen Euro bezifferten Personalkosten für die Zweitligamannschaft. Die THW-Rechnung liest sich anders: Weniger als 300.000 Euro pro Saison generieren die Zebras laut Schätzung aus dem aktuellen Fernsehvertrag. Der Gesamtetat des THW liegt bei 9,5 Millionen Euro per anno.

Von Andreas Geidel und Tamo Schwarz

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Ein Artikel von
Tamo Schwarz
Sportredaktion

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