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Handball-Sport der Extraklasse

Altenholz am Donnerstag Handball-Sport der Extraklasse

Geballter Handball-Sport der Extraklasse in Altenholz – und der THW Kiel ist noch nicht einmal beteiligt: Zweitligist TSV Altenholz ist am Donnerstag Gastgeber beim Vorbereitungs-„Final Four“.

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Eine Szene aus dem Vorjahr: Der Altenholzer Jannick Boldt (Mitte) setzt sich im Endspiel gegen die Wift-Abwehr mit Thorben Plöhn (li,), Reiner Kobs (verdeckt) und Helge Rahn durch.

Quelle: Jörg Lühn

Altenholz. Es ist ein Appetithappen, der hungrig machen soll. Hungrig auf eine neue Spielzeit in der Dritten Handball-Liga oder auf ein Mannschaftsessen für den Sieger. Der Gönner dessen wird noch gesucht. Der TSV Altenholz hat am Donnerstagabend (Anpfiff 20.15 Uhr) in der heimischen Edgar-Meschkat-Halle den Zweitligisten VfL Bad Schwartau zu Gast. Den Auftakt zu diesem Final Four um den imaginären Ostseepokal bestreiten um 18.30 Uhr die SG Wift und die SG Flensburg-Handewitt II.

 Damit kreuzen vor dem Saisonstart ein Zweitligist, zwei Drittligisten und ein Oberligist die klebrigen Handballhände. „Ich denke, das ist ein sehr hochkarätig besetztes Turnier. Noch dazu bieten wir freien Eintritt“, sagte Matthias Fehrke vom TSVA. Dass bei dieser dritten Turnierauflage kein Pokal zur Ausspielung kommt, findet Liga-Obmann Matthias Lucht von Titelverteidiger SG Wift nicht so dramatisch: „In erster Linie steht das Testen im Vordergrund, es ist ein reines Vorbereitungsturnier.“

 Der neue TSVA-Trainer Martin Nirsberger, der zunächst die konditionellen Grundlagen bei seinem Team schaffen ließ, wählte nun Abwehr und Umschaltspiel als Schwerpunkte aus. „Gegen einen Zweitligisten zu spielen, das ist schon eine besondere Aufgabe, da freuen wir uns drauf“, sagte der Coach. Für Schwartaus Trainer Torge Greve ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Zwischen 1997 und 2012 war er als Spieler und Trainer für die Schwarz-Gelben im Einsatz. Bei den Gastgebern sind Dominik Plaue und Alexander Williams nicht dabei. Das Duo absolviert ebenso wie der nachgereiste Malte Abelmann-Brockmann mit dem THW Kiel noch bis Sonntag das Trainingslager im bayrischen Herzogenaurach.

 Mit dem Nimbus als Titelverteidiger tritt die SG Wift an. „Es muss schon ganz viel zusammen kommen, um noch einmal das Endspiel zu erreichen“, sagte Wifts spielender Co-Trainer Yannik Stock. Gegen den Vorjahresvierten der Dritten Liga bestreitet Wift erst das zweite Testspiel. Allerdings hat Stock, der Trainer Peter Bente vertritt, mit Tommy Fängler und Bernd Lehmann zwei Alternativen mehr als beim 25:37 gegen Drittliga-Aufsteiger DHK Flensborg.

 Die Turnierfortsetzung erfolgt am Dienstag (ab 18.30 Uhr) in Neumünster. Die Verlierer spielen in der KSV-Halle um Platz drei, die Sieger kämpfen – vielleicht – wieder um ein Mannschaftsessen. Ein solches rang Lucht Wift-Sponsor Klaus-Dieter Delfs nach dem 25:22 über den TSVA im vergangenen Jahr ab.

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