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Kein Raum für Ruhekissen

TSV Altenholz Kein Raum für Ruhekissen

Zwei ganz wichtige Punkte stehen für den TSV Altenholz auf dem Spiel. Zu Gast sind die Drittliga-Handballer am Sonnabend (16.30 Uhr) beim SV Anhalt-Bernburg. Nach einer Spiel-Absage aus personellen Gründen gegen Hannover-Burgdorf II liegen die Schwarz-Gelben nun als Tabellenzwölfter in der Mitte der gefährdeten Zone.

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TSV Altenholz beim Spiel gegen TS Großburgwedel: Sebastian Firnhaber und (v.re.) Kjell Köpke, Kay Behnke, Lennart Carstens, Christian Hoff.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Der Vorsprung vor den Abstiegsplätzen ist mit vier Punkten genauso groß wie der Rückstand ins gesicherte Mittelfeld. Für Entspannung auf einem Ruhekissen ist in den letzten 13 Saisonspielen kein Platz, zumal die personelle Entwicklung nach Verletzungen und Krankheit nur scheibchenweise vorangeht. „Die Lage ist nach wie vor angespannt“, sagte TSVA-Co-Trainer Andreas Sell.

Lediglich die Grippewelle ist abgeebbt, so dass die in der vergangenen Woche erkrankten Akteure wie Torhüter Stephan Hampel und Rechtsaußen Christoph Reinert wieder in den Trainingsbetrieb zurückkehrten. Dafür werden die Wölfe weiter auf den Torhunger von Rückraumspieler Patrick Starke (Ellenbogen) und nach dessen Schulteroperation auf Jannick Boldt verzichten müssen.

Die Bernburger, die neun ihrer 17 Punkte in eigener Halle verbuchten, erwiesen sich in der Bruno-Hinz-Halle als Remis-Spezialisten. Gegen Stralsund, Magdeburg II und Hildesheim gab es nach den 60 Minuten jeweils eine Punkteteilung. Charakteristisch für das Spiel der Sachsen-Anhaltiner, das stellte Sell beim Videostudium fest, ist die Beweglichkeit: „Sie wollen viel über den Kreis durchbrechen und die Außen zum Erfolg kommen.“ Im Besonderen müssen die Wölfe die Kreise vom ungarischen Linkshänder Gabor Pulay (98 Tore) und des kreativen Steffen Cieszynski (94) einschränken. Beim 30:22-Sieg im Hinspiel wurde das Duo von der 6:0-Abwehr der Altenholzer immer wieder in das Zeitspiel getrieben und leistete sich zudem viele technische Fehler. Als Mutmacher in der Fremde kann dazu der 28:26-Erfolg vom 24. April 2010 im rund 420 km entfernten Bernburg dienen. Damals waren beide Mannschaften jedoch Zweitligisten, an deren Ende der SVB abstieg ab und der TSVA den Klassenverbleib feierte. 

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