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Wölfe siegen 36:32 gegen Schwerin

TSV Altenholz Wölfe siegen 36:32 gegen Schwerin

Mit einem Handball-Feuerwerk ist der TSV Altenholz in die Drittliga-Saison gestartet. Am Sonnabend besiegten die Wölfe die Mecklenburger Stiere aus Schwerin mit 36:32 (24:12). Nach einer fast perfekten ersten Halbzeit mussten sie aber noch fast um den Sieg zittern.

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Michael Nicolaisen wird vom Schweriner Raki Marangko (13) gestoppt. Besonders in der ersten Hälfte verlieh der Neuzugang der TSVA-Defensive enorme Stabilität.

Quelle: Sonja Paar

Altenholz. Bis zum 4:3 (3. Minute) war das rasante Spiel ausgeglichen. Danach hatte sich die Wölfe-Abwehr um Neuzugang Michael Nicolaisen und Tommy Fängler im Mittelblock so gut sortiert, dass immer mehr Angriffe daran zerschellten. Auch vorne lieferten die Wölfe eine fast perfekte Vorstellung ab. Nicht einen Fehlwurf erlaubten sie sich bis zur 29. Minute, als Gäste-Torhüter Jan Kominek die erste Parade gelang.

Bis dahin hatte TSVA-Coach Mirko Baltic bereits durchgewechselt, Mathis Wegner als Spielmacher für Jonas Ottsen, Neuzugang Marcel Möller im Angriff für Kjell Köpke am Kreis und wenig später auch Malte Voigt für Malte Abelmann-Brockmann auf Linksaußen gebracht. Letzterer war mit acht blitzsauberen Toren bester Schütze der Gastgeber. Erst nach gut 20 Minuten nahmen die Altenholzer den Fuß vom Gas. Bis zum 21:10 (22.) hatten sie fast jede Minute getroffen, führten zur Pause mit zwölf Toren.

Anschließend spielten die Stiere befreiter auf und profitierten davon, dass Altenholz das Tempo rausnahm. Kominek fand immer besser in die Partie, zeigte elf seiner zwölf Paraden in den zweiten 30 Minuten. Dass der Vorsprung zunächst blieb, verdankte Altenholz Torhüter Tom Landgraf. Bei Schwerin übernahm Mark Mathias Pedersen die Regie, und machte mit sechs Treffern Druck auf die Abwehr. Der Riesenvorsprung der Wölfe schmolz zusehends, Kjell Köpke sah Rot, nachdem er Calvert bei einer Abwehraktion so am Hals erwischt hatte, dass dem Australier kurzzeitig die Luft wegblieb.

Acht Minuten vor Schluss lag der TSVA nur noch mit fünf Toren in Front. Aber das reichte. Und auch in der schwachen Schlussphase gab es für die Fans etwas zu bejubeln: Ole Diringer feierte nach über einem Jahr Verletzungspause sein Comeback, traf zum 35:27 (57.). „Das hat mich sehr gefreut, wir brauchen ihn“, sagte Baltic, der zuvor auf Rechtshänder Tommy Fängler als Halbrechten gesetzt hatte.

Trotz der mäßigen zweiten Hälfte waren die Wölfe zufrieden mit dem Auftakt. „Die erste Halbzeit war überragend“, sagte Kapitän Köpke. „Danach haben wir alle einen Schritt weniger gemacht.“ Auch Baltic hatte seinen zwischenzeitlichen Ärger vergessen. „Ich konnte einiges ausprobieren, ich bin zufrieden.“ Euphorie wollte er aber nicht aufkommen lassen. „Als nächstes geht es nach Springe. Da ist immer richtig Randale, das wird ein ganz anderes Spiel.“

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