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TSV Altenholz ist reif für die Insel

Handball TSV Altenholz ist reif für die Insel

Nach der quälenden Vorbereitung darf der TSV Altenholz nun gleich seine Inselreife unter Beweis stellen. Allerdings steht beim Aufsteiger HSV Insel Usedom am Sonnabend (19 Uhr) im Seebad Ahlbeck kein Liegestuhl für die Drittliga-Handballer bereit.

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Gute Laune beim TSV Altenholz: Trainer Martin Nirsberger (Mitte) und die Wölfe starten in die Drittliga-Saison.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Der Neuling aus der Pommerschen Bucht geht als Oberliga-Meister (Ostsee-Spree) mit viel Euphorie in die Saison. Seit April 2014 ist das Team von Spielertrainer Piotr Frelek in der Pommernhalle ungeschlagen. Der 44-Jährige greift immer noch selbst in den Harztopf, das Team blieb nach der Meisterschaft komplett zusammen. Lediglich der erfahrene Linksaußen Wojciech Zydron (37, Pogon Stettin) kam als neuer Akteur hinzu. „Als Aufsteiger ist das Team nicht zu unterschätzen, ich denke, die ganze Insel freut sich auf die Dritte Liga“, sagte TSVA-Trainer Martin Nirsberger.

 Für Nirsberger beginnt ebenfalls ein Abenteuer. Der 31-Jährige, der im Mai die Prüfung zur A-Trainer-Lizenz erfolgreich absolvierte, steht nach sechs Jahren beim HSV Hamburg (U15 und U17) vor einer neuen Herausforderung. Als Saisonziel strebt der Nachfolger von Klaus-Dieter Petersen (bleibt Assistent) einen Platz „so weit oben wie möglich“ an. Das Wort Aufstieg nimmt Nirsberger dabei bewusst nicht in den Mund: „Die Staffel ist in dieser Saison sehr schwer.“ Als Mannschaften, die ein Wort um die Titelvergabe mitreden können, nennt der Coach Eintracht Hildesheim, Dessau-Rosslauer HV, SV Anhalt Bernburg, VfL Potsdam und den SV Mecklenburg-Schwerin.

 Personell müssen die Schwarz-Gelben zunächst einige Ausfälle kompensieren. So fallen der rechte Rückraumspieler Patrick Starke (Schultereckgelenksprengung) und Kreisläufer Jan Boldt (Sprunggelenk) neben den Langzeitverletzten Ole Diringer und Jesse Petersen (beide Kreuzbandriss) aus. Zum Glück entpuppte sich die Ellenbogenüberstreckung vom linken Rückraumspieler Max Lipp als nicht so schwerwiegend. Genau wie Kreisläufer Kjell Köpke und der ebenfalls im linken Rückraum einsetzbare Thies-Jakob Volquardsen gab er grünes Licht.

 Doch Nirsberger warnt vor Usedom. „Das ist eine robuste Truppe. Nur, wenn wir dieses Spiel annehmen haben wir eine Chance“, sagte er. Als neuer Leitwolf (Kapitän) wurde Christian Drecke auserkoren.

  Kader – Tor: Stephan Hampel, Dominik Plaue (THW Kiel U23), Fynn Schröder (THW Kiel U19); Feld: Malte Abelmann-Brockmann, Jannick Boldt, Jan Boldt (THW Kiel U19), Ole Diringer (THW Kiel U23), Christian Drecke, Sebastian Firnhaber, Hendrik Jacobs (eigene Zweite), Kjell Köpke, Max Lipp, Jonas Ottsen (THW Kiel U23), Jesse Petersen, Christoph Reinert, Patrick Starke, Malte Voigt, Thies-Jakob Volquardsen, Mathis Wegner, Alexander Williams (THW Kiel U19).

 Abgänge: Florian Hossner (TSV Altenholz III), Charles Eliasson, Martin Bräuning (unbekanntes Ziel), Tobias Flindt (Laufbahnende).

  Trainer: Martin Nirsberger im ersten Jahr; Assistent: Klaus-Dieter Petersen; Geschäftsführer: Matthias Fehrke; Betreuer: Peter Linke, Herbert Müller; Physiotherapeuten: Kay Hagensen; Mannschaftsärzte: Dr. Kay Baade, Dr. Torsten Morschheuser, Dr. Philip Lübke, Stefan Meuser, Nikolaus Kernich.

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