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Noch sind viele Fragen offen

TSV Schilksee Noch sind viele Fragen offen

Die Weichen für neue Fußballstrukturen sind bereits in Ansätzen gestellt worden, jetzt hat auch der Vorstand des TSV Schilksee die Planungen grundsätzlich abgesegnet und damit den Weg für die Vorbereitungen zur nächsten Saison freigemacht. Die sollen allerdings in Einzelheiten noch konkretisiert werden.

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Recht entspannt blicken der Vorsitzende Kai-Uwe Stehnken (v. li.), Sven Schuster (Ligaverantwortlicher) und Carsten Wehde (2. Vorsitzender) in die Schilkseer Fußball-Zukunft.

Quelle: Reinhard Gusner

KIEL. Fest steht aber für Schilksees Vorsitzenden Kai-Uwe Stehnken: „Die Fußballabteilung ist zwar Aushängeschild, in unserer Grundstruktur als Breitensportverein aber auch nur eine Abteilung wie das Segeln, Kinderturnen oder Cheerleading. Das bisherige Eigenleben der Fußballer wird es so nicht mehr geben“, betont er. In welcher Form der Fußballbetrieb laufen soll, steht für Stehnken andererseits ebenso wenig fest, wie auch die künftige Gesellschaftsform. „Darüber beraten wir noch“, erklärt auch Sven Schuster, der als Geschäftsführer der (alten) insolventen gemeinnützigen GmbH das Insolvenzverfahren bis zum Ende abwickelt. Im neu zu bildenden organisatorischen „Konstrukt“ wird er gemeinsam mit Marco Hinz als Ligaverantwortlicher tätig sein, der Sylter Hotelier Volker Koppelt steigt als Förderer der Liga ein, deren sportliche Verantwortung als Trainer Lars Dubau alleine haben wird. Die Frage, wer ihm als Co-Trainer zur Seite stehen wird, ist noch offen.

 Eine weitere Zielsetzung steht auch noch auf der Agenda: „Als Unterbau für die Liga wollen wir wieder eine zweite Mannschaft aufbauen“, erklären unisono Kai-Uwe Stehnken und Sven Schuster.

 Ganz so reibungslos scheint der Übergang in die neuen Strukturen aus formalen Gründen für den Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) noch nicht zu sein. SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer erläutert den rechtlichen Hintergrund der Verbandsstatuten: „Bei uns sind noch Gebühren für die Auflösung von Spielerverträgen fällig. Die gehören nicht in die Insolvenzmasse der gGmbH, sondern sind bis zu einem bestimmten Zeitpunkt beim SHFV zu begleichen, da immer der Verein und nicht eine gGmbH das Spielrecht erwirbt. Bei Nichtzahlung droht daher gegebenenfalls der Verlust der SH-Liga-Zulassung.“ Das sieht ganz nach weiterem Gesprächsbedarf zwischen Verein und Verband aus.

Von Reinhard Gusner

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