15 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Geschüttelt, aber nicht gestürzt

TSVA - SCM II Geschüttelt, aber nicht gestürzt

Die Zwei-Meter-Riesen Riesen des SC Magdeburg II wankten, aber der Spitzenreiter der Dritten Handball-Liga fiel nicht. Für den TSV Altenholz war die 28:29 (16:17)-Niederlage schmerzhaft. Die Wölfe müssen sich an die eigene Nase fassen.

Voriger Artikel
HSV in Derby-Euphorie, aber Sorge um Lasogga
Nächster Artikel
Spiel, Satz und Sieg für Suchsdorf

Alexander Williams war auf flinken Beinen unterwegs, warf vier Tore für den TSV Altenholz, aber ausgerechnet er vergab die Chance, der Partie zu Gunsten seiner Farben beim Stand von 26:26 eine Wende zu geben.

Quelle: Uwe Paesler

Altenholz. Magdeburg führte schon 29:26. Sebastian Firnhaber traf per Siebenmeter. Noch 2:09 Minuten. Malte Abelmann-Brockmann und Malte Voigt nahmen zwei der fünf SCM-Spieler in Manndeckung. Fehlwurf der Gäste. Noch 60 Sekunden. Foul an Alexander Williams. Noch eine Zeitstrafe für den SCM und Siebenmeter für den TSVA. Aber Firnhabers Wurf kratzte Torhüter Philip Ambrosius vor der Linie weg. Vier Magdeburger können den Ball erneut nicht halten. Patrick Starke markierte den Anschluss. Die Edgar-Meschkat-Halle und 250 Fans tobten. Noch 31 Sekunden. Wieder ein Fehler der Gäste. In den Gegenstoßpass auf Starke hinein folgte der Abpfiff. „Wir haben wirklich gekämpft“, sagte Kreisläufer Kjell Köpke.

Bech: "Nicht glaubhaft gespielt

Am Ende waren es die Fehlwürfe (22, davon drei Siebenmeter) und zwölf Gegentore aus dem einfachen oder erweiteren Gegenstoß, die sich bitter rächten. „Eigentlich wollte ich das Spiel genießen, jetzt bin ich enttäuscht, weil wir vor allem in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit nicht glaubhaft gespielt haben“, sagte TSVA-Trainer Mannhard Bech nach seiner Premiere.

Der Fehlstart in die zweite Halbzeit, in dem Voigt nach vier erfolgreichen Versuchen zwei Siebenmeter vergab, außerdem Jonas Ottsen und Thies-Jakob Volquardsen unglücklich agierten, warf die Gastgeber über 19:22 (39.) auf 21:26 (48.) zurück. „Wir haben sechs, sieben freie Würfe, die wir neben den Siebenmetern nicht machen. Ich schließe mich da mit ein“, sagte Ole Diringer. In der Schlussphase bekam der Linkshänder bei seinem TSVA-Debüt nach langer Verletzung viele Spielanteile. Dabei sorgte er für Druck im rechten Rückraum, während Spielmacher Williams dank der schnellen Auftaktschritte kaum zu verteidigen war.

Williams macht den entscheidenden Fehler

Plötzlich entfachte der Funke der Leidenschaft neues Feuer bei den Schwarz-Gelben. Köpke, Firnhaber (2), Williams und Starke markierten binnen sechs Minuten den Ausgleich. Ausgerechnet Williams scheiterte mit einem Sprungwurf an Ambrosius auf dem Weg zum 27:26. „Es fehlte der Game-Breaker“, sagte Köpke.

Vor der Pause erhitzte eine Szene die Gemüter. Ambrosius ließ den nach einem Fehlwurf zurücklaufenden Starke außerhalb des Sechs-Meter-Raums nach Ansicht einiger Zuschauer über die Klinge springen (26.). „Wenn dem so war, werden wir mit unserem Torhüter darüber sprechen, das wäre eines Spielers des SC Magdeburg nicht würdig“, sagte Trainer Bennet Wiegert. Viele Zuschauer hätten sich für den Schlussmann, der noch auf Riechprobe Starke gegenüberstand, die Rote Karte gewünscht. Zuvor konnte der Linkshänder nicht zurücklaufen, und die Gäste glichen erstmals nach dem 4:4 (10.) zum 14:14 wieder aus.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Bei SmartBets findest du alle Wettquoten und Buchmacher der 1. Bundesliga.
Mehr zum Artikel
Neuer Trainer
Foto: Der neue Altenholzer Coach Mannhard Bech will den Spielern des Handball-Drittligisten die Verunsicherung nehmen.

Der TSV Altenholz hat einen neuen Trainer. Seit Mittwochabend, 18 Uhr, leitet Mannhard Bech die Übungseinheiten der Drittliga-Handballer. Am Sonnabend (19.30 Uhr) sitzt der 48-Jährige zum ersten Mal auf der Bank der Wölfe. Zu Gast ist der SC Magdeburg II in der Edgar-Meschkat-Halle.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Aktuelle Sport News 2/3