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Suchsdorfer müssen früh improvisieren

Tennis Suchsdorfer müssen früh improvisieren

Fünf Monate nach dem Zweitliga-Aufstieg in der Sommer-Punkterunde starten die Tennis-Herren des Suchsdorfer SV am Sonntag (12 Uhr) in die Regionalliga-Hallensaison. Gegner im Auftaktheimspiel am Alten Steenbeker Weg ist der Uhlenhorster HC.

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Der Däne Martin Pedersen gehört auch in der am Sonntag gegen den Uhlenhorster HC beginnenden Regionalliga-Hallenrunde zur Stammformation der Suchsdorfer Tennis-Herren.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Nach Rang vier im vergangenen Winter haben sich die Suchsdorfer auch in dieser Runde zunächst das zügige Einsammeln der nötigen Punkte für den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben. Der Dezember-Start mit zwei Heimspielen in Folge gegen die beiden Liga-Neulinge Uhlenhorst und TTK Sachsenwald dürfte dem SSV dabei in die Karten spielen.

 „Das ist auf jeden Fall schön für unsere Zuschauer“, sagt SSV-Kapitän Christoph Schrabisch. „Da wir in den letzten beiden Partien auf die beiden Titelanwärter treffen, wäre es gut, wenn wir uns am Anfang ein kleines Punktepolster zulegen könnten.“ In den ohnehin meist sehr ausgeglichenen Regionalliga-Winterrunden waren die Uhlenhorster vor zwei Jahren nur aufgrund des schlechteren Matchpunkte-Verhältnisses ab-, 2014 aber ebenso zügig wieder aufgestiegen. „Allein schon deshalb ist Vorsicht geboten“, meint Schrabisch.

 Ging der Drittliga-Saisonstart der Herren in den Vorjahren stets im Januar über die Bühne, wurde dieser nun sechs Wochen nach vorne verlegt. Idee des Tennisverbandes: Durch die terminliche Entzerrung der sechs Punktspiele pro Mannschaft, die bis zum 28. Februar laufen, soll den Spielern die Gelegenheit gegeben werden, im neuen Jahr mehr Turniere spielen zu können. „Das mag für den einen oder anderen ein Vorteil sei. Für uns ist es das leider nicht“ sagt Christoph Schrabisch. Da ein Großteil der SSV-Spieler aus Skandinavien stammt und dort die Punktspiele auch noch im Dezember laufen, werden die Kieler deshalb in den ersten beiden Partien personell improvisieren müssen.

 Das Grundgerüst der SSV-Mannschaft bilden in diesem Winter Florian Barth, Erik Chvojka (Tschechien), Harri Heliovaara (Finnland), Martin Pedersen (Dänemark), Markus Eriksson, Jesper Brunström (beide Schweden), Matthias Bähre und Neuzugang Torben Michaelis. Der 21-jährige Rechtshänder ist zum Medizinstudium von Solingen nach Kiel gekommen.

 Der Wunsch des SSV, schon zur Winterrunde Spieler für das Team zu gewinnen, die im Sommer auch in der Zweiten Liga aufschlagen können, hat sich nicht erfüllt. „Es ist wahnsinnig schwer, sich wirtschaftlich gegen andere Klubs zu behaupten. Es ist deutlich geworden, dass wir uns vor allem deutsche Spieler nicht leisten können“, erklärt Schrabisch. „Sie wissen, dass sie begehrt sind und nutzen das für sich. Kleine Vereine wie wir müssen deshalb vermehrt auf die meist sehr viel günstigeren ausländischen Spieler setzen.“

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